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Ausbildungschancen 2009 nahezu unverändert

19.03.200912:19 UhrVereine & Verbände

(openPR) Krise hat deutlich weniger Auswirkung auf Ausbildungsmarkt als Sorge um Fachkräftemangel

Die Unternehmen halten trotz Wirtschaftskrise ganz überwiegend an ihren Ausbildungsplanungen fest. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle IHK-Umfrage unter Ausbildungsbetrieben. Drei Viertel der befragten Unternehmen im IHK-Bezirk wollen 2009 gleichviel oder mehr als im Vorjahr ausbilden. Das ist ein noch besseres Ergebnis als 2008. Vor Jahresfrist erreichte dieser Wert nur 70 Prozent. „Dieses klare Bekenntnis der Wirtschaft zu ihrer Verantwortung trotz konjunkturell schwieriger Zeiten verdient große Anerkennung“, findet IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.



In ganz Niedersachsen beteiligten sich rund 1.000 Ausbildungsunternehmen an der Umfrage, die alle IHKs zeitgleich durchführten. An den Ergebnissen werde deutlich, dass die Unternehmen den aus der demografischen Entwicklung resultierenden Fachkräfteengpass stärker bei ihrer Ausbildungsentscheidung gewichten als die wirtschaftliche Lage. So hätten 70 Prozent angegeben, dass die Sicherung des Fachkräftebedarfs entscheidenden oder merklichen Einfluss auf die Ausbildungsentscheidung habe. Die Geschäftserwartungen spielten hingegen eine deutlich geringere Rolle. Diese hätten nur bei gut 55 Prozent der Unternehmen einen entscheidenden oder aber merklichen Einfluss auf das Angebot an Ausbildungsplätzen.

Mittelfristig sei aufgrund rückläufiger Schulabgängerzahlen mit einem Rückgang der Ausbildungsverträge zu rechnen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) rechnet schon für 2009 mit rund 3,5 Prozent (3.100 Schüler) weniger Schulabgängern. Betrachtet man allein die für den Ausbildungsmarkt prägenden Haupt- und Realschüler, sei der Rückgang mit 9,3 Prozent bzw. 4.600 Schülern noch gravierender.

Schon im zurückliegenden Jahr konnten fast 23 Prozent der antwortenden Unternehmen nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. 2007 waren es noch rund 17 Prozent. Gründe dafür waren laut Umfrage, dass in mehr als der Hälfte der Fälle keine geeigneten und in rund 7,5 Prozent der Fälle gar keine Bewerbungen vorlagen.


Es werde immer schwieriger Bewerber zu gewinnen. Fast 70 Prozent der Unternehmen nannten als wesentliches Ausbildungshemmnis die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger. 2008 waren es noch 56 Prozent. Die größten Mängel sehen Unternehmen im mündlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen (58,2 Prozent), im Bereich der elementaren Rechenfertigkeiten (54,3 Prozent) und bei der Leistungsbereitschaft und der Motivation (50,0 Prozent). 49,3 Prozent beklagten eine unzureichende Disziplin der Bewerber.

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