(openPR) Im Rahmen der ARD Serie „Gott und die Welt“ wird am Sonntag, 22. März, um 17.30 Uhr die Sendung „Die ZeitSchenker“ über die ehrenamtlichen Helfer der nestwärme e.V. Deutschland ausgestrahlt.
In dem 30minütigen nestwärme-Portrait stellt Ute Kunsmann vom Saarländischen Rundfunk die Arbeit der ZeitSchenker, wie sich die mehr als 500 ehrenamtlichen Helfer der nestwärme nennen, vor. Der Verein nestwärme e.V. Deutschland mit der Zentrale in Trier unterstützt und betreut bundesweit Eltern mit chronisch kranken oder behinderten Kindern, die trotz vieler professioneller Hilfsangebote im Alltag oft auf sich alleine gestellt sind.
Dabei spielen die ZeitSchenker eine tragende Rolle, wenn es darum geht, die oft bis an ihre Grenzen geforderten Eltern und Geschwisterkinder einmal durchatmen zu lassen.
Rund 10.000 Familien haben die ZeitSchenker von nestwärme in den neun Jahren seit der Gründung bereits geholfen, alleine im Jahr 2008 wurden 36.000 Stunden Zeit geschenkt. Für diesen bemerkenswerten ehrenamtlichen Einsatz wurden die ZeitSchenker mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder und im Rahmen des HanseMerkur Preises für Kinderschutz von der Gattin des Bundespräsidenten, Eva Luise Köhler. Inzwischen gibt es in vielen Regionen Deutschlands nestwärme-Anlaufstellen, an die sich betroffene Familien wenden können. Hier werden auch die ehrenamtlichen nestwärme-Helfer in Seminaren auf ihre Aufgaben vorbereitet. Die Reportage begleitet vier ZeitSchenker bei ihrer Arbeit, und gewährt einen Einblick in Lebenswelten, die der Kamera sonst verschlossen bleiben.
Ute Kunsmann, die ZeitSchenker und nestwärme-Pflegekräfte durch das Schicksal einer Bekannte mit ihrem schwerstbehinderten Kind kennen lernte, war berührt von der „Selbstverständlichkeit und der Unaufgeregtheit“, mit der sich die ZeitSchenker solch harten Schicksalen freiwillig zuwenden und die Betroffenen unterstützen. Die Idee zu einer Dokumentation über diese Ehrenamtlichen war schnell geboren.
„Natürlich haben uns, mich und das gesamte Filmteam, die Familien mit ihren kranken und behinderten Kinder tief berührt. Sie klagen nicht, sie jammern nicht. Sie lieben einfach ihre Kinder.“ Ute Kunsmann ist eine leidenschaftliche Gegnerin des Slogans Bad news are good news: „Wie soll sich eine Gesellschaft positiv wahrnehmen, wenn immer nur Skandale, Terror und unsoziales Verhalten im Fokus der Medien stehen? Ich sehe eine meiner Hauptaufgaben darin, positive Beispiele aufzuzeigen, die geradezu dazu animieren, sich einbringen zu wollen und mit zu machen. Die ZeitSchenker sind hier ein tolles Beispiel mit Vorbildcharakter.“
Der Verein, für den die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen unerlässlich ist, finanziert sich durch Spenden und wird unterstützt von Unternehmen, Stiftungen und einigen prominenten „Botschaftern", wie Frau Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Auch wenn die ZeitSchenker für ihre Arbeit keine Vergütung erhalten, so bekommen sie doch eine Menge durch die wiedergewonnene Lebensfreude der betreuten Kinder zurück. Ute Kunsmann: „ZeitSchenker fragen nie „Was bekomme ich für meinen Einsatz“, sie widmen sich einfach uneigennützig der guten Sache.“
Umgekehrt gestehen manche Eltern, sie seien vor der Unterstützung der „ZeitSchenker“ manchmal so verzweifelt gewesen, dass sie für sich und ihre ganze Familie keinen Lebenssinn mehr gesehen hätten. Die ARD-Berichterstattung zeigt mit „Die ZeitSchenker“ auf, wer die wahren „Helden des Alltags " sind.













