(openPR) Berlin, den 18. März 2009 – Rund 900 junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren haben seit Eröff-nung der Jugendberatungsstelle Berlin-Wedding im Oktober 2006 kostenlosen Rechtsrat erhalten. „Die Zahl belegt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Jugendlichen aus armen Familien rechtliche Hilfestellung zu geben“, sagt Ulrich Schellenberg, Vorsitzender des Berliner Anwaltsvereins und Initiator der Beratungsstelle. Gemeinsam mit Justizsenatorin Gisela von der Aue vereinbarte Schellenberg Ge-spräche über die Eröffnung einer weiteren Jugendberatungsstelle in Berlin. Das einmalige Projekt wird aus Mitteln des BAV und der Beratungshilfe der Senatsverwaltung für Justiz finanziert.
Justizsenatorin Gisela von der Aue: „Ich unterstütze das Projekt des Anwaltsvereins gerne, denn Jugendliche wissen zu wenig über ihre Rechte. Hier erhalten sie kostenlose Rechtsberatung. Damit leistet die Beratungsstelle einen wichtigen Beitrag zu Durchsetzung der Rechte junger Menschen.“
Die häufigsten Fragen in der Jugendberatungsstelle im Wedding drehen sich um Vertragsabschlüsse im Internet. Weitere Schwerpunkte sind das Sozialrecht
(beispielsweise zur Höhe der Hartz IV-Bezüge) und Familienprobleme.
„Aber auch in Fällen von Gewalt unter Jugendlichen wurden wir schon um Rat gebeten“, schildert
Ulrich Schellenberg. Die Erfahrung mit der Jugendberatungsstelle zeige, dass bei Jugendlichen gro-ße Rechtsunsicherheit herrscht. In den letzten zweieinhalb Jahren haben insgesamt 30 Rechtsanwäl-tinnen und -anwälte des BAV Jugendberatungen durchgeführt.
Die Jugendberatungsstelle des Berliner Anwaltsvereins in der Exerzierstraße 23 in Berlin-Wedding ist dienstags und donnerstags jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Telefonische Anmeldungen sind erwünscht unter: 460 67 – 584. Unter dieser Telefonnummer findet aber keine Beratung statt.












