(openPR) Kameradrohnen auch für jugendliche Hobbyfilmer geeignet
Ziemlich neu auf dem Elektronikmarkt sind Kameradrohnen für Hobbyfilmer, die schon für ca. 500 € eine sehr gute Bildqualität bieten. Die "fliegenden Augen" steigen bis zu 150 m hoch und haben eine Reichweite von ca. 300m. Teurere Modelle schaffen auch 1.500 m Höhe und haben bis zu 2.000 m Reichweite. Viele Fotografen nutzen Drohnen bereits, um den Kunden zu einem guten Preis neue Ansichten von oben bieten zu können. Aber auch für interessierte Jugendliche sind Drohnen geeignet, um kleine Filme selbst zu produzieren.
Hier sind die Eltern gefragt, um ihre Kinder über die Besonderheiten im Umgang mit einer Kameradrohne aufzuklären. Es gibt einige Dinge zu beachten, um zum Beispiel nicht die Rechte Dritter zu verletzen. An erster Stelle sind dabei die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen zu nennen. Die Drohne entspricht einer fliegenden Kamera und filmt während des gesamten Fluges. Dabei kann schnell die Privatsphäre verletzt werden, wenn der Gartenzaun keine Hürde mehr darstellt. Drohnenpiloten sollten außerdem über eine Privathaftpflichtversicherung verfügen, denn gerade wenn der Akku fast leer ist, kann sich das fliegende Auge verselbstständigen und der Kontakt zum Steuergerät bricht ab. Bei einem unkontrollierten Absturz kann es durchaus zu einer Sachbeschädigung kommen. In manchen Städten (z.B. in Hamburg) sind Drohnenflüge verboten, auch darüber sollte man sich informieren. Wer dann aus seinem Bildmaterial noch einen kleinen Film schneidet und diesen mit Musik unterlegt, muss wissen, dass es auch hier Rechte zu beachten gibt. Es darf im Falle einer Veröffentlichung des Films nur Musik verwendet werden, die keinem Urheberrecht unterliegen. Das ist zum Beispiel Klassikmusik oder frei verwendbare Youtube-Musik.
Wer all dies beachtet, für den ist eine Drohne ein schönes Spielzeug. Jugendliche zieht es vom Computer weg in die freie Natur, um ausreichend Filmmaterial zu haben. Um einen guten einminütigen Film zu produzieren, müssen ca. 1-2 Stunden Filmmaterial vorliegen. Der Schnitt und die passende Untermalung mit Musik sind dann noch einmal eine besondere Herausforderung, die technikaffine Jugendliche begeistert. Konrad (13) ist seit einigen Wochen Besitzer einer Parrot Bebop Drone und hat schon seine ersten kleinen Filme gedreht. "Mit der Drohne habe ich ein cooles neues Hobby und meine Eltern sind froh, dass ich mehr an die frische Luft gehe." erzählt der Teenager. Er nimmt jetzt mit seinem ersten Urlaubsvideo an einem Filmfestival des Drohnenherstellers teil und hofft nun auf viele Klicks für seinen Bayern-Film. Der Wettbewerb richtet sich an alle Drohnenbesitzer von Parrot-Drohnen und wird weltweit ausgetragen. Thematisch ist gefordert, eine landschaftlich schöne Region vorzustellen. Das war nach dem Orkan "Niklas" in Bayern nicht ganz einfach, bot aber neue interessante Filmmotive.
Wer Konrad zu einem Erfolgserlebnis verhelfen möchte, schaut sich den einminütigen Film hier oder bei youtube (https://www.youtube.com/watch?v=PEW0sVbBFAo) an.











