(openPR) Erfolgreiche Unternehmenspositionierungen lassen sich mit viel Glück oder gezielter Navigation finden. Auch Mittelständler können mit Hilfe von Marktforschung Marktpotenziale aufdecken und den Wettbewerb beobachten.
„Lange Tradition“, „in der dritten Generation“, „seit 1925“ sind beliebte Werbebotschaften im Mittelstand. Damit transportieren die Unternehmen Werte wie Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Erfahrung. Tradition wird aber auch mit altbacken, unbeweglich und langweilig verbunden. Trotzdem kann der Begriff positiv eingesetzt werden: Man muss ihn mit individuell auf den jeweiligen Mittelständler zugeschnittenen, attraktiven, zukunftsgerichteten Eigenschaften füllen.
Besonders bei Betrieben, die seit langem bestehen, ist es schwer, entsprechende passende Merkmale zu finden: Dem Chef soll das neue Image gefallen, Mitarbeiter müssen sich damit identifizieren, bisherige Kunden dürfen nicht abgeschreckt werden, neue sollen angelockt werden. Darüber hinaus möchte man sich vom Wettbewerb differenzieren.
Mit Hilfe von gezielter und kontinuierlicher Marktforschung lassen sich frühzeitig – häufig bis zu 2 Jahre im Voraus – Positionierungspotenziale ermitteln: Wo steht der Wettbewerb? Wo sind meine Chancen als Unternehmer am größten? Wie sehen mich meine Kunden? Was denken meine Mitarbeiter? Auf diese Weise lassen sich Risiken zwar nicht ausschließen, aber wenn man sie erkennt, kann man sie minimieren. Wichtiger ist aber der positive Effekt der Forschung: Chancen erkennen, Innovationen gezielt steuern und zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt bringen. Das Unternehmen kann sich frühzeitig positionieren.
Marktforschung für den Mittelstand bedarf anderer Vorgehensweisen, als für große internationale Konzerne: die Budgets sind schmaler, Marketingabteilungen sind kleiner, Marktforschungsspezialisten sind oft nicht an Board.
Jörg Domhöfer
21research GmbH











