(openPR) Zum fünften Mal in Folge beim TOP Salon Deutschland erfolgreich
7.3.2009 - Der Wettbewerb TOP Salon des Jahres wird von Deutschlands auflagenstärkstem Fachorgan TOP HAIR INTERNATIONAL ausgeschrieben. Jedes Jahr reichen über 850 Friseurunternehmen deutschlandweit ihre Geschäftsdaten bei der Jury ein. TOP Salon des Jahres ist der wichtigste Business-Wettbewerb für Friseure in Deutschland. Hier geht es nicht um Haare, Mode und Trends, sondern um harte Geschäftsfakten rund ums Unternehmen. Die zu selektierenden und zu bewertenden Daten teilen sich auf in: Betriebswirtschaft, Marketing und Werbung, Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter und Chefs, PR und Öffentlichkeitsarbeit sowie Service.
Planungsdaten
Für die Geschäftsleute bedeutet die Teilnahme jedes Jahr aufs Neue die Auseinandersetzung mit den Unternehmenszielen, den Zielen der Mitarbeiter und den persönlichen Zielen des Unternehmers. Die Daten müssen tagesaktuell sein, deshalb kann die Sichtung und Gewichtung nur innerhalb eines zeitlich limitierten Zeitfensters erfolgen. Schnelligkeit ist gefragt, und die ist nur gewährleistet, wenn die Geschäftsdaten in jedem Bereich präsent sind. Damit das so ist braucht jedes der teilnehmenden Friseurunternehmen eine professionelle Organisationsstruktur, die auch über das Jahr verteilt planungsrelevante Daten bereitstellt.
Testkunden
Die Angaben der Unternehmen zum Thema Service werden von anonymen Testkunden bei einem Besuch im Salon geprüft. Weder die Rezeptionistin, Mitarbeiter noch Chefs kennen die Probanten, sie agieren unerkannt wie reguläre Neukunden. Im Bewertungskatalog sind 160 Fragen zu den Themen Begrüßung, Verabschiedung, Kassenabwicklung, Höflichkeit, Freundlichkeit, Cross-Selling Maßnahmen und Anmeldung zu beantworten. Das Ergebnis des Tests erhalten die geprüften Unternehmen zusammen mit ihren Urkunden. Die Prüfung erlegt den Unternehmen zwangsläufig die Festlegung von Standards für die Abläufe auf, deren umfassende Schulung auch an die Mitarbeiter erfolgen muss. Geschieht dies nicht ist eine interne Qualitätsprüfung nicht möglich.
Seminar
Um die kontinuierliche Sicherung der Maßnahmen zur Sicherung der Standards zu gewährleisten, hat Peter Gress das Seminar Benehmen & Service entwickelt. In dem zweitägigen Seminar lernen die Jugendlichen die Abläufe der Begrüßung, Verabschiedung, und der Telefonkommunikation in Rollenspielen. Eine Videoanalyse zum Abschluss zeigt den Auszubildenden auf, wo sie sich positiv hervortun, und wo sie Nachholbedarf haben.
Peter Gress bietet das Seminar unter der Firmierung TalentBoost auch für andere Berufe an, die einen direkten Kontakt mit anderen Menschen fordern.
Peter Gress
Roßmarkt 13
D-73728 Esslingen
Telefon +49. 711. 35 77 01
Telefax +49. 711. 35 56 35
Mobil +49. 173. 72 30 37 6
E-Mail
Internet
www.gress.de
www.talentboost.de
Über das Unternehmen
Großvater Karl Gress, 1897 geboren in Aalen auf der Ostalb, gründete in den 20er Jahren seinen Herrensalon in Altbach am Neckar, den er nach der Rückkehr aus der russischen Kriegsgefangenschaft weiter betrieb. Er war ein klassischer Herrenfriseur, sein bevorzugtes Metier die kunstvolle Rasur mit Schaumpinsel und hohl geschliffenem Rasiermesser das am Lederriemen abgezogen wurde.
Hatte er in seinem kleinen Ecksalon mit angegliederter Wohnung in Altbach am Neckar, direkt am Bahnübergang gegenüber des Rathauses, genügend Honoratioren rasiert und gesalbt, raubte ihm seine Leidenschaft fürs Kartenspielen, zum Leidwesen der Großmutter, einen Teil der Tageseinnahmen.
Seine Aussagen: „Wer in Russland war kennt koi Angst vor dem Finanzamt“; „Jed’s Bier sind drei Brötla ond i han immer Honger“ und „Bis zur Kass’ muss heba“ sind legendär und auch heute noch Anlass für einen Lacher unter unseren Kunden. Ausgelöst durch die schlechte Behandlung in der Gefangenschaft und durch die Folgen einer schlimmen Tuberkulose, kämpfte er gegen Desillusionierung und Depressionen an, die er mit teils skurrilem, teils brachialem, erzschwäbischen Humor in Schach hielt. Seine Zukunftsvision und Hoffnung auf ein besseres Leben war sein Sohn Bernd, der sich zu einem erfolgreichen und anerkannten Friseur entwickeln sollte.
Bernd Gress beginnt 1950 seine Friseurlehre in Esslingen am Neckar. Nach Beendigung seiner Lehrzeit steigt er in den väterlichen Friseurbetrieb in Altbach ein. 1960 zog Bernd Gress nach Esslingen in einen großen Salon mit 27 Bedienungsplätzen um. Talent, Ehrgeiz und unbedingter Erfolgswille machen ihn 1963 zum Deutschen Meister und 1964 zum Weltmeister der Friseure. Lange Schlangen vor dem Salon in der Pliensaustraße 10 kündeten vom sagenhaften Erfolg des damals 28-jährigen, äußerst kreativen Friseurs.
Saloneröffnungen in Pforzheim und Frankfurt waren nicht erfolgreich, erst die Konzentration auf den Heimatmarkt brachte weiteren Erfolg. 1971 eröffnete Bernd Gress im Privathaus Urbanstraße 141 in einem Esslinger Vorort einen weiteren, exklusiven Salon mit seinem Partner Rainer Deuringer, 1974 stirbt der Vater Karl Gress. Mit seinem Tod geht die erste Friseurgeneration der Linie Gress zu Ende.
1981 erfolgt die Eröffnung des Salons in der Ehnisgasse 4, wieder in der Stadtmitte. Zentral gelegen in der Nähe der Fußgängerzone, war dieser Salon der Höhepunkt des unternehmerischen Schaffens von Bernd Gress. Bis 1994 blieb der Stammbetrieb in der Ehnisgasse 4. In diese fruchtbare Zeit fiel die Trennung von Partner Rainer Deuringer und die Verselbstständigung der Kinder Bettina Gress und Peter Gress mit einem eigenen Salon in der Heugasse 2 in der Esslinger Altstadt. Die Geschwister führten den Betrieb in der Heugasse 2 gemeinsam bis zur Mutterschaft der Schwester. Um mehr Zeit für die Tochter zu haben, verließ Bettina Gress die Partnerschaft und arbeitete wieder bei Vater Bernd im Stammgeschäft. 1994, kurz nach dem Kauf des Geschäftshauses in der Innenstadt, zog sich Bernd Gress mit Tochter Bettina in den zwischenzeitlich gekauften Salon in der Beethovenstraße 5 im Stadtteil Esslingen Hohenkreuz zurück.
Der Salon in der Ehnisgasse 4 wird geschlossen und die Geschäftsräume fremd vermietet. 1997 übernimmt Tochter Bettina Gress den Betrieb von Vater Bernd Gress, der im Jahr 2001 an den Folgen einer Krebsoperation stirbt. Die zweite Friseurgeneration ging zu Ende, die Geschwister fanden wieder zu einem neuen Projekt zusammen, der Gründung eines AVEDA Concept Salon
Dieser Entschluss war die Summe vieler Überlegungen und Abwägungen vor persönlichen, wirtschaftlichen, ökologisch nachhaltigen und zukunftsichernden Hintergründen. Als Unternehmer und Arbeitgeber waren die Geschwister der Überzeugung, dass ihre persönlichen und beruflichen Ideale mit dieser Konzeption überzeugend getroffen sind.
Für die Zwischenzeit bis zur Eröffnung des AVEDA Concept Salons, organisierte die Bettina und Peter Gress Service und Promotion GbR für die beiden bestehenden Salons den Einkauf, die Werbung, Marketing und PR Aktivitäten. Diese GbR ging im September 2003 in der neuen Betriebsstätte auf.
Die während der Unternehmensplanung gesammelten Erfahrungen mit Marketingaktionen, PR und Öffentlichkeitsarbeit, sowie die laufenden Aktionen und Veranstaltungen im fachlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Bereich führten 2004 zur der Überlegung, die Veranstaltungsagentur Plan 7 und das Seminarunternehmen TalentBoost zu gründen.
Das vorläufige Highlight in der langen Erfolgsliste des Unternehmens Gress ist der Gewinn des dritten Platzes beim Friseur-Oscar Top Salon 2007 und 2008, sowie der Gewinn des LEA Mit-telstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg.