(openPR) Am Samstag, 20. Oktober 2007, luden die Fürst Fugger Privatbank und Gress Friseure 50 Gäste ein zu einem kulinarischen Konzert mit dem Chansonnier Bernard Bruel im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Gress“. Zum zweiten Mal fanden die beiden Unternehmen mit der Absicht zusammen, eine Kulturveranstaltung zu etablieren, die den Kunden beider Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich in zwangloser Atmosphäre kennen zu lernen, und dabei exzellentes Essen, ausgesuchte Weine und hervorragende Künstler zu genießen.
Der heute in Lyon lebende Sänger Bernard Bruel wurde 1944 in Montceau geboren und stand schon als 13-jähriger mit einer Band auf der Bühne. Die Musik führte ihn in den folgenden Jahren auf viele weitere Bühnen und Radiostationen. Im Alter von 30 Jahren nahm er sich eine Auszeit vom Musikgeschäft und widmete sich zehn Jahre lang seiner Familie, bis er den Pianisten Sebastian Jaudon kennen lernte. Jaudon, 1969 in Lyon geboren, studierte an der Musikhochschule in Paris und erhielt bereits in jungen Jahren Auszeichnungen bei internationalen Klavierwettbewerben.
Bruel und Jaudon – beide leidenschaftlich über den legendären Jacques Brel verbunden – starteten den erfolgreichen musikalischen Neubeginn Bernard Bruels mit den Liedern einiger der bekanntesten französischen Chasonnieres, allen voran natürlich denen des Jacques Brel. Ihre Konzerte begeisterten Menschen in Europa, Kanada und vielen anderen Ländern.
Beiden Musikern merkte man die Professionalität schon bei der Begrüßung an. Keine Allüren oder Überheblichkeiten, sondern schnelles, zielgerichtetes Arbeiten an der Einstellung der technischen Anlage und ein zügiger Soundcheck brachten sofort ein sicheres Gefühl und Vertrauen für den Ablauf des Abends.
In der ersten Hälfte ihres Sets führten sie durch die Welt der Chansons mit Stücken von Charles Trenet, Leo Ferre, Georges Brassens, Serge Gainsbourg, Claude Nougaro, Yves Montand und Charles Aznavour. Das zweite Set bestand ausschließlich aus Jacques Brel Stücken, die Bruel so überzeugend darbot, dass man meinen konnte, Brel selbst befände sich auf der kleinen Bühne bei Gress Friseure. Dem begeisterten Applaus folgten zwei Zugaben und noch einige Flaschen Wein für die noch lange verweilenden Gäste. Nach dem Erfolg dieses zweiten Konzerts stehen die Chancen für eine weitere Zusammenarbeit der Unternehmen Gress Friseure und Fürst Fugger Privatbank sehr gut.
Peter Gress
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Großvater Karl Gress, 1897 geboren in Aalen auf der Ostalb, gründete in den 20er Jahren seinen Herrensalon in Altbach am Neckar, den er nach der Rückkehr aus der russischen Kriegsgefangenschaft weiter betrieb. Er war ein klassischer Herrenfriseur, sein bevorzugtes Metier die kunstvolle Rasur mit Schaumpinsel und hohl geschliffenem Rasiermesser das am Lederriemen abgezogen wurde.
Hatte er in seinem kleinen Ecksalon mit angegliederter Wohnung in Altbach am Neckar, direkt am Bahnübergang gegenüber des Rathauses, genügend Honoratioren rasiert und gesalbt, raubte ihm seine Leidenschaft fürs Kartenspielen, zum Leidwesen der Großmutter, einen Teil der Tageseinnahmen.
Seine Aussagen: „Wer in Russland war kennt koi Angst vor dem Finanzamt“; „Jed’s Bier sind drei Brötla ond i han immer Honger“ und „Bis zur Kass’ muss heba“ sind legendär und auch heute noch Anlass für einen Lacher unter unseren Kunden. Ausgelöst durch die schlechte Behandlung in der Gefangenschaft und durch die Folgen einer schlimmen Tuberkulose, kämpfte er gegen Desillusionierung und Depressionen an, die er mit teils skurrilem, teils brachialem, erzschwäbischen Humor in Schach hielt. Seine Zukunftsvision und Hoffnung auf ein besseres Leben war sein Sohn Bernd, der sich zu einem erfolgreichen und anerkannten Friseur entwickeln sollte.
Bernd Gress beginnt 1950 seine Friseurlehre in Esslingen am Neckar. Nach Beendigung seiner Lehrzeit steigt er in den väterlichen Friseurbetrieb in Altbach ein. 1960 zog Bernd Gress nach Esslingen in einen großen Salon mit 27 Bedienungsplätzen um. Talent, Ehrgeiz und unbedingter Erfolgswille machen ihn 1963 zum Deutschen Meister und 1964 zum Weltmeister der Friseure. Lange Schlangen vor dem Salon in der Pliensaustraße 10 kündeten vom sagenhaften Erfolg des damals 28-jährigen, äußerst kreativen Friseurs.
Saloneröffnungen in Pforzheim und Frankfurt waren nicht erfolgreich, erst die Konzentration auf den Heimatmarkt brachte weiteren Erfolg. 1971 eröffnete Bernd Gress im Privathaus Urbanstraße 141 in einem Esslinger Vorort einen weiteren, exklusiven Salon mit seinem Partner Rainer Deuringer, 1974 stirbt der Vater Karl Gress. Mit seinem Tod geht die erste Friseurgeneration der Linie Gress zu Ende.
1981 erfolgt die Eröffnung des Salons in der Ehnisgasse 4, wieder in der Stadtmitte. Zentral gelegen in der Nähe der Fußgängerzone, war dieser Salon der Höhepunkt des unternehmerischen Schaffens von Bernd Gress. Bis 1994 blieb der Stammbetrieb in der Ehnisgasse 4. In diese fruchtbare Zeit fiel die Trennung von Partner Rainer Deuringer und die Verselbstständigung der Kinder Bettina Gress und Peter Gress mit einem eigenen Salon in der Heugasse 2 in der Esslinger Altstadt. Die Geschwister führten den Betrieb in der Heugasse 2 gemeinsam bis zur Mutterschaft der Schwester. Um mehr Zeit für die Tochter zu haben, verließ Bettina Gress die Partnerschaft und arbeitete wieder bei Vater Bernd im Stammgeschäft. 1994, kurz nach dem Kauf des Geschäftshauses in der Innenstadt, zog sich Bernd Gress mit Tochter Bettina in den zwischenzeitlich gekauften Salon in der Beethovenstraße 5 im Stadtteil Esslingen Hohenkreuz zurück.
Der Salon in der Ehnisgasse 4 wird geschlossen und die Geschäftsräume fremd vermietet. 1997 übernimmt Tochter Bettina Gress den Betrieb von Vater Bernd Gress, der im Jahr 2001 an den Folgen einer Krebsoperation stirbt. Die zweite Friseurgeneration ging zu Ende, die Geschwister fanden wieder zu einem neuen Projekt zusammen, der Gründung eines AVEDA Concept Salon












