(openPR) Neue Möglichkeiten zur Vorhersage von Therapieerfolg und frühzeitiger Nachweis der Tumorneubildung
Die Diagnose lautet „Krebs“. Für die Betroffenen eine Hiobsbotschaft. Und der Beginn einer oftmals langen, belastenden und mit vielen Nebenwirkungen und Risiken verbundenen Behandlung zumeist in Form einer Chemotherapie.
Die Therapieentscheidung des behandelnden Arztes basiert dabei nach wie vor überwiegend auf Standards, die, über viele Jahre durch wissenschaftlich-klinische Forschung und etliche Studien belegt, das scheinbar grösste Erfolgspotenzial in der Behandlung der entsprechenden Krebsart bieten.
Für den Patienten ein langer und beschwerlicher Weg mit oft ungewissem Ausgang. Aber auch für den behandelnden Arzt und den die Therapie begleitenden Onkologen ein Weg mit vielen unbekannten Faktoren, die individuell je Patient sehr unterschiedliche Therapieergebnisse und Therapieverläufe zeigen.
Die Kernfrage war, ist und bleibt: Wie ist die Prognose? Wirkt die gewählte Form der Chemotherapie wie erwartet und gewünscht? Wie verläuft die Therapie? Fragen, bis zu deren Beantwortung oft viele Wochen und Monate vergingen, bis man Ergebnisse nachweisen und eine Prognose zum weiteren Verlauf der Krankheit abgeben konnte. Körperlich aber auch psychisch belastende Zeiträume für den Patienten, bis zum nächsten Computertomogramm, der nächsten Biopsie, bis zur nächsten klinischen Untersuchung.
Ein neuer und weltweit einzigartiger Test, der CellSearch-Test zur Untersuchung zirkulierender Tumorzellen im Blut, schafft jetzt frühzeitig Klarheit durch eine einfache Blutuntersuchung als Verlaufskontrolle beim Darmkrebs, Brustkrebs und beim Prostatakrebs. Neben eindeutigeren Prognosen zum Verlauf der Erkrankung ermöglicht dieser Test dem behandelnden Onkologen im Rahmen der Chemotherapie erstmalig eine sehr frühzeitige Erfolgskontrolle und dadurch eventuell sogar die Anpassung und Optimierung der getroffenen Therapieentscheidung.
Für den Patienten können nicht wirksame Behandlungen mit oftmals erheblichen Nebenwirkungen und belastenden Folgen rechtzeitig abgebrochen und alternative Formen der Therapie wesentlich frühzeitiger als bisher begonnen werden. Vor allem bei älteren und oftmals ohnehin geschwächten Patienten ein nicht zu übersehender Faktor an mehr Lebensqualität.
Die klinische Bedeutung von zirkulierenden Tumorzellen im peripheren Blut, den so genannten CTC, als unabhängiger prognostischer Faktor, wurde in vielen hochkarätigen Studien weltweit nachgewiesen. Nicht zuletzt war die Freigabe des Verfahrens durch die FDA (Food and Drug Administration) in den USA bei der Verlaufskontrolle bei Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs der Beginn einer neuen und hocheffizienten Methode zum Nachweis des Therapieerfolges zu jedem Zeitpunkt der Behandlung.
Dazu bemerkte Priv.-Doz. Dr. med. Christian M. Kurbacher, einer der vier ärztlichen Leiter des Lance-Labors in Bonn: „Die für den Patienten zermürbenden Wartezeiten zum Beispiel bis zum nächsten CT, oftmals drei oder sogar vier Monate je nach Behandlungszyklus, entfallen und durch die wesentlich engmaschigere Kontrolle des Therapieverlaufs lassen sich Prognosen viel früher und zielgenauer erstellen. Aber auch die eventuell erforderliche chemotherapeutische Intervention bei vorher mit einer günstigen Prognose versehenen Erkrankungen werden nun endlich zeitnah möglich.“
Als unabhängiger prognostischer Faktor hat der CellSearch-Test seine Genauigkeit und Effizienz mehrfach international unter Beweis gestellt. In Deutschland wird dieser Test bisher nur von wenigen Laboren eingesetzt – in Nordrhein-Westfalen zurzeit exklusiv vom Lance-Labor für angewandte Neoplasieforschung und Cytostatikaevaluation in Bonn. Das Lance-Labor hat mit dem Chemosensitivitätstest ATP-TCA bereits ein hoch valides Verfahren zur Bestimmung der Wirksamkeit von Chemotherapeutika im Einsatz.
Durch das ab sofort verfügbare und eingesetzte CellSearch-Testverfahren wollen die Bonner Ärzte und Onkologen einen weiteren Meilenstein in der effizienten und zeitgemässen Behandlung von Krebs anbieten, der eine frühzeitige und sichere Prognose der Krankheit und des Therapieverlaufs erst ermöglicht.
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