(openPR) „Kommt die ENEV 2009 oder kommt sie nicht? Was bedeutet das für unseren Neubau?“ Die Irritation um die Einführung der neuen Energieeinsparungsverordnung ist groß. Und so wird Mechthild Friemel fast täglich in Beratungsgesprächen gefragt, was sie empfiehlt.
„Auch für uns Bauunternehmen“, so erklärt die Geschäftsführerin der EN-Bau energie sparend bauen GmbH, „war es über Monate hinweg eine große Ungewissheit, wann und mit welchen Regelungen die neue ENEV eingeführt wird.“ Noch immer herrscht keine Gewissheit, sicher ist aber wohl, daß die Veränderungen frühestens zum Ende 2009 kommen werden. Besonders verwirrend wird die Situation, wenn man das Zusammenspiel mit den Regelungen des Gesetzes über erneuerbare Energien betrachtet, die den Einsatz z.B. von Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung vorschreibt. Die EN-Bau, die sich seit Jahren auf energiesparendes aber kostengünstiges Bauen konzentriert, setzt wahlweise auf Solarthermie oder Erdwärmepumpen.
Letztlich sei die ENEV 2009 ohnehin nur ein halbherziger Schritt in Richtung effektivem Energiesparen, so Mechthild Friemel. „Warum nicht gleich KfW-60?“ Außerdem habe sich die Fragestellung jedenfalls in Nordrhein-Westfalen für viele Bauherren ohnehin schon überholt. Die öffentlichen Mittel der WfA werden seit Februar 2009 im Neubaubereich nur noch für Häuser nach dem Standard KfW-60 gewährt, der auf jeden Fall über die ENEV 2009 hinausgeht. Für eine Familie mit zwei Kindern bedeute dies z.B. in der Stadt Münster beim Fördertyp A zinsfreie oder zinsgünstige Darlehen in Höhe von 122.000,- EUR.
















