(openPR) Bonn, 25.02.2009 – „Ich habe so viel zu tun ... Wenn ich nur mehr Zeit hätte ...“ – Viele Menschen sind in Ihrer Arbeit voll ausgelastet und würden dennoch gerne mehr tun, es fehlt ihnen aber schlicht die Zeit dazu. Vor allem Führungskräfte arbeiten viel, viele zu viel. 10, 12 Stunden pro Tag, vielleicht auch noch am Wochenende. Das ist für viele Vorgesetzte mittlerweile die Normalität. Es geht auch anders.
Ohne ein intelligentes Management der eigenen Aufgaben sind die Folgen allerdings oft problematisch: Die Betroffenen arbeiten noch länger, fangen alles an und bringen nichts zu Ende, beginnen mit dem Unwichtigsten oder wollen alles selber machen. Besonders beliebt ist es, die Arbeit mit nach Hause zu nehmen.
Dabei bedeutet lange zu arbeiten nicht automatisch, dass man mehr schafft. Denn die Zeit, in der man sich gut konzentrieren kann, ist begrenzt. Es macht daher wenig Sinn, auch dann zu arbeiten, wenn man müde ist und die Konzentration nachlässt.
Das ist auch gar nicht nötig. Denn auch Führungskräfte, die viel zu tun haben, können mit ihrer Zeit zurechtkommen, so das „Praxishandbuch leiten - führen - motivieren“ (www.vorgesetzter.de) in seiner aktuellen Ausgabe. Dass es in vielen Fällen dennoch nicht klappt, liegt daran, dass sich viele Vorgesetzte keine ausreichenden Prioritäten und Ziele setzen.
Die langfristigen Ziele bilden dabei den Rahmen für die Prioritäten, die sich auch einmal kurzfristig ändern können. Um die richtigen Ziele zu finden, muss sich der Vorgesetzte Zeit nehmen, die Ziele festzulegen, z. B. indem er auf ein Blatt Papier schreibt, wo er 2014 stehen möchte. An diesen Zielen kann er seine zukünftigen Tätigkeiten und Entscheidungen ausrichten. Dies spart letztlich viel Zeit und Energie und erhöht die Effizienz der Arbeit.
Wichtig für den Vorgesetzten ist, sich nicht zu viel vorzunehmen. Zu viele oder unrealistische Ziele führen letztlich nur zu Frustrationen. Es ist daher besser, sich wirklich nur auf einige wichtige Ziele zu konzentrieren.
Der wichtigste Hemmschuh bleibt allerdings die Selbstdisziplin der Führungskraft. Denn es bedeutet Arbeit, die Ziele zu erreichen. Wer Probleme mit seiner Motivation und Selbstdisziplin erwartet, sollte seine Ziele daher ändern oder Strategien entwickeln, mit denen er seinen „inneren Schweinehund“ in Schach halten kann. Am besten ist es, sich von vornherein Ziele zu wählen, die eine hohe Motivation mit sich bringen.









