(openPR) Das Potsdamer eGovernment Competence Center IfG.CC hat mit dem Kompetenzzentrum Public Management und eGovernment (PEG) der Berner Fachhochschule einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, langfristig Forschungskompetenzen länderübergreifend weiterzuentwickeln und in beiden Ländern zu nutzen. Insbesondere wird das IfG.CC in die Kooperation seine verwaltungswissenschaftliche eGovernment-Kompetenz einbringen, während die Berner eGovernment-Forscher insbesondere informationstechnischen Sachverstand einbringen. Die Kooperation mit der Schweiz ist für die Potsdamer eGovernment-Forscher auch deshalb relevant, weil durch die ausgeprägten föderalen Strukturen eine vergleichsweise ähnliche Ausgangslage wie in Deutschland besteht. Hinzu kommt, dass das IfG.CC bereits für die Schweiz im Auftrag des Informatikstrategieorgans des Bundes tätig geworden ist und einen Vorschlag für ein eGovernment-Organisationskonzept entwickelt hat. Die Kooperation soll deshalb insbesondere auf Fragen von eGovernment-Architekturfragen in föderalen Systemen ausgerichtet sein, weil hier hoher Forschungs- und praktischer Handlungsbedarf liegt. Die aktuelle Diskussion um die Umsetzung des Einheitlichen Ansprechpartners im Rahmen der EU-Dienstleistungsrichtlinie ist insofern nur als eine konkrete Ausprägungsform der notwendigen Architekturfragen zu sehen.
Einen weiteren Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildet die Zeitschrift eGovPräsenz. Das IfG.CC wird ab sofort als deutscher Partner für eGovPräsenz fungieren, der die Annahme und Begutachtung von eGovernment-Artikeln übernimmt. eGovPräsenz hat sich in den letzten Jahren zu einer fachlichen anspruchsvollen eGovernment-Zeitschrift entwickelt, die es geschafft hat, aktuelle Themen anspruchsvoll und gleichzeitig verständlich aufzunehmen. Damit soll die Kooperation auch genutzt werden, um den Austausch zwischen eGovernment im deutschsprachigen Raum voranzutreiben und so gegenseitige Lernprozesse zu stimulieren.





