(openPR) “Alle reden von Krise, wir reden von Kunst!”
Wie riecht eigentlich Geld? Welche Währung bevorzugen Islamisten? Wem gehört der Brilliantring am Finger eines abgetrennten Arms? Bringen Hühnerknochen Glück? Sind Galeristen die besseren Banker? Und Türken die kaltblütigeren Auktionatoren? Und was sagt Herr Morgengrau dazu?
Mit solch hoch brisanten Fragen und einer furiosen, vielschichtigen Ausstellung zum Thema “Kunst, Geld und Krise” meldet sich White Trash Contemporary nach längerer, umbaubedingter Pause zurück. Die große Eröffnungsschau am neuen (alten) Galeriestandort an der Willy-Brandt-Straße, Ecke Nikolaikirche nimmt Bezug auf die aktuelle Krisenstimmung.
Bankencrashs, Firmenpleiten und Zwangsverstaatlichungen haben das Vertrauen in unser Wirtschafts-system erschüttert. Statt ebenfalls in den Chor der einfallslosen Untergangspropheten einzustimmen, bieten wir einen attraktiven Ausweg aus der Krise: Investieren Sie in Kunst, lassen Sie sich von Kunst irritieren und stimulieren!
Als kreatives Kreditunternehmen bietet White Cash Contemporary Denk-, Schnüffel- und Investment-angebote für kritische Konsumenten: Nehmen Sie zum Beispiel eine Nase “Cash”, eine Parfum-Kreation der österreichischen Künstlergruppe Sabotage Communications, die nach frisch gedruckten Dollarnoten duftet. Oder verlieren Sie sich in Oliver Ross’ filigran-collagierten Systemanalysen – absolut krisensichere Wertpapiere. Wie hohl und zynisch die Kundenwerbung von Banken klingt, entlarvt das dänische Künstlerteam SURREND mit einer neuen Plakatserie und ihrem Cartoonhelden “Moll Morgengrau”. US-Künstler Stephan Barnwell hat schon mal die künftige Währung Washingtons entworfen. Und wie der vielbeschworene Tanz ums goldene Kalb in Krisenzeiten aussehen kann, demonstriert Fernando de Brito mit seinem Denkmal für Sparschweine und Mariella Mosler mit einem mysteriösen Fetischobjekt aus Hühnerknochen.
Insgesamt sind 17 Künstler aus fünf Ländern (Liste umseitig) an der Gruppenausstellung CASH FLOW beteiligt. Wir freuen uns, Sie pünktlich zur Krise in unseren neuen Räumen am alten Standort Willy-Brandt-Straße, Ecke Nikolaikirche zu begrüßen.
Dauer der Ausstellung: 27. Februar – 26. April 2009
Vernissage: Donnerstag, 26. Februar 2009, 19 bis 22 Uhr













