(openPR) Jetzt ist es Zeit das Gemüsebeet planen
Frische Kräuter, knackiger Salat oder herrlich rote Möhren aus dem eigenen Garten – für den Hobby-Gärtner ist es um diese Jahreszeit noch Zukunftsmusik. Aber wer jetzt schon richtig plant, wird später auch eine reiche Ernte einfahren!
Wer gerade mit dem Gemüsegärtnern anfängt, dem sei ein getrennter Anbau der verschiedenen Feldfrüchte angeraten. So können Erfahrungen über Aussaat- und Erntezeiten, Platzbedarf und besondere Ansprüche gesammelt werden.
„Alten Hasen“ mit Erfahrung sei die Mischkultur ans Herz gelegt. Bestimmte Pflanzen, in Kombination gepflanzt, gedeihen besser da sie sich gegenseitig vor Schädlingen schützen, optimieren die Flächennutzung durch die zeitlich versetzte Erntezeit und das Gemüsebeet gleicht einem Staudengarten.
So können Salate in einer Gruppe statt in einer Reihe gepflanzt werden, Radieschen dazwischen und rundherum eine kleine Einfassung mit Schnittlauch, Basilikum und anderen Küchenkräutern.
Es werden auch viele farbig interessante Gemüsesorten angeboten wie z.B. rot- und gelbstängeliger Mangold, bei deren Verwendung noch optische Akzente gesetzt werden können. Übrigens, der Kauf von hochwertigem Saatgut und kräftigen Jungpflanzen robuster Sorten zahlt sich in der Regel aus!
Beim Gemüseanbau in der Mischkultur ist es allerdings sinnvoll geeignete Kombinationen sowie den Platz und die Zeiträume der Pflanzenentwicklung aufeinander abzustimmen und zu planen – gegebenenfalls auch entsprechende Skizzen anzufertigen. So können z.B. Stark- und Schwachzehrer, Tief- und Flachwurzler miteinander kombiniert und freiwerdende Pflanzflächen nach der Ernte neu bestückt werden - bis zum Schluss das Spätgemüse genügend Platz zur Ausbreitung hat.
Qualität und Ertrag lassen sich durch die Mischkultur in vielen Fällen steigern, da eine dichter bewachsene Fläche in der Regel ein günstiges Mikroklima entwickelt und der Boden besser geschützt wird. Pflanzabstände und eine angepasste Wasserversorgung müssen aber unbedingt beachtet werden. Die Pflege eines Gemüsebeetes in Mischkultur ist halt etwas aufwändiger.
Eine vor der Anlage des Gemüsebeetes durchgeführte Bodenprobe (alle 2-3 Jahre) ist auf jeden Fall sinnvoll und gibt Auskunft über die Nährstoff- und Humusversorgung des Bodens. Besonders letztere ist wichtig, da die im Humus enthaltene organische Substanz wichtig für den Wasserhaushalt des Bodens ist, die Speicherfähigkeit für Nährstoffe erhöht und die Grundlage eines gesunden Bodenlebens ist. Als Nahrungsquelle für Bodenorganismen sorgt sie für eine langfristige Nachlieferung von Nährstoffen und eine gute krümelige Struktur!
Zur Verbesserung dieser Bodenstruktur eignen sich Pflanzerden mit hohem Humusanteil wie die Floragard Spezialerde Florahum. Sie bringt viel organische Substanz sowie eine Startdüngung in den Boden. Natürliches Lavagestein verbessert den Wasser- und Lufthaushalt des Bodens. So können sich die Pflanzenwurzeln gesund entwickeln. Und schließlich sind es die Wurzeln, die den oberirdischen Spross dann mit allen erforderlichen Nährstoffen versorgen.
Der Floragard Expertentipp:
„Einige Pflanzen wie z.B. die aus den Familien der Kreuz- und Doldenblütler sowie Hülsenfrüchte sollten nur in einer mindestens dreijährigen Fruchtfolge auf dem gleichen Standort angebaut werden. Durch verbliebende Pflanzenreste und Wurzelausschei-dungen im Boden kann es zu einer nachlassenden Fruchtbarkeit des Standortes – der sogenannten Bodenmüdigkeit - kommen.“
Winfried Temming – Leiter der Fachabteilung Gartenbau bei Floragard










