(openPR) Teure Berater müssen ihren Wert beweisen, bevor sie an den Weiterbildungsbudgets der Firmen teilhaben können.
Die aktuelle Konjunkturflaute sollte genutzt werden um die Mitarbeiter weiterzubilden, so, dass sie extrem gut vorbereitet sind, wenn wieder Hochbetrieb herrscht und Fahrt ins Geschäft kommt. Aber bringt das überhaupt etwas? Was bekommt man für die vielen investierten Euros?
Weiterbildung für Mitarbeiter
Wenn das Unternehmen große Beträge für Fortbildung und Seminare opfern soll, will man selbstverständlich auch wissen, was man für sein Geld bekommt. Das gilt insbesondere gerade jetzt, wo an allen Ecken und Kanten gespart werden muss.
Diese Erkenntnis hat das Beraterunternehmen Contra Consulting in Kolding dazu veranlasst, sich selbst zu testen. Wie groß ist die Aufnahmefähigkeit bei Mitarbeitern, die von Contra geschult werden?
Traditionell bewertet man den Erfolg eines Fortbildungsverlaufs durch eine Befragung der Lehrgangsteilnehmer, ob sie mit der Ausbildung zufrieden sind. Das sagt nichts darüber aus, wie gut die fachliche Weiterbildung angenommen wurde und ob dieses neue Wissen auch in der täglichen Arbeit umgesetzt wird. Contra hat bereits seit 2002 gemessen, wie viel die Lehrgangsteilnehmer lernen, in welchem Umfang sie dieses neue Wissen bei ihrer Arbeit verwenden, und mit diesem Wissen hat das Beraterunternehmen die Seminare weiterentwickelt und angepasst, und damit die Aufnahmefähigkeit der Seminarteilnehmer verbessert.
Es ist unsere Schuld, wenn der Mitarbeiter nicht genügend gelernt hat
- Wir haben die Messergebnisse genutzt um den Unterricht zu verbessern und zielgerichtet zu gestalten. Unsere Methoden sind verändert, weil wir akzeptiert haben, dass wir falsch unterrichten, wenn der Lehrgangsteilnehmer das vorgesehene Ziel nicht erreicht. Wir messen auch jeden einzelnen Trainer, und sind bereit, Konsequenzen zu tragen, wenn die Ergebnisse zu schlecht ausfallen, sagt der leitende Direktor Palle Kjær von ConTra Consulting.
Er fordert alle anderen Beratungsunternehmen auf, das gleiche zu machen, wenn dieses nicht bereits geschieht.
Wenn wir gleichgewichtig konkurrieren, werden die schlechtesten Unternehmen aussortiert. Heutzutage gibt es keine Forderungen an diese Branche und es ist schwer, sich im Dschungel der Beratungsunternehmen zu recht zu finden. Ich ziehe es vor, dass der Standard in der gesamten Branche angehoben wird, denn es ist herausfordernd gegen die Guten zu gewinnen, sagt er.













