(openPR) Wirtschaftsdelegation des Deutschen Bundestages vom 5. bis 6. Februar 2009 in Coburg und Schweinfurt. Coburger Unternehmen profitieren von Mittelstandsförderung. Delegierte besuchen Gehrlicher Solar AG in Neustadt.
Neustadt b. Coburg/Dornach b. München, 5. Februar 2009. Am 5. Februar hat der Unterausschuss „ERP-Wirtschaftspläne“ im Rathaus in Coburg getagt. Im Rahmen dieser öffentlichen Ausschusssitzung haben sich die Delegierten in einem Gespräch mit Vertretern der lokalen Wirtschaft und der Kommune ein persönliches Bild über die Herausforderungen und Ergebnisse der regionalen Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung aus ERP-Mitteln gemacht.
Der Vorsitzende des Unterausschusses “ERP-Wirtschaftspläne“ des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. h.c. Hans Michelbach (CDU/CSU), MdB für den Wahlkreis Coburg, hatte die Delegierten zu der Reise nach Coburg und Schweinfurt eingeladen.
Im Anschluss an die Tagung besuchten die Delegierten, unter denen auch Ute Berg (SPD), MdB, Horst Friedrich (FDP), MdB sowie Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), MdB, waren, die Gehrlicher Solar AG in Neustadt.
Gehrlicher Solar AG profitiert von Mittelstandsförderung
Das Photovoltaik-Unternehmen gehört zu den Mittelständlern, die im Rahmen des ERP-Innovationsprogramms gefördert werden: „Diese Förderung unterstützt uns bei der Verwirklichung unserer ehrgeizigen Ziele“, bedankt sich Klaus Gehrlicher, Gründer und Vorstandsvorsitzender. Das Unternehmen plant, baut, wartet und betreibt Photovoltaikanlagen und ist mit Niederlassungen in Italien, Griechenland und Spanien vertreten. Der Hauptsitz sowie das Logistikzentrum von Gehrlicher befinden sich in großzügigen Räumlichkeiten im Industriegebiet von Neustadt.
Beim Besuch des Unternehmens informierte Klaus Gehrlicher die Delegierten über die Entwicklung einer eigenen Unterkonstruktions- und Verkabelungslösung für Photovoltaikanlagen. Zudem nutzte der gebürtige Neustädter die Gelegenheit, die Vertreter des Wirtschaftsausschusses auf die zukünftigen Herausforderungen hinzuweisen: „Vor dem Hintergrund des rasant fortschreitenden Klimawandels müssen wir die Akzeptand für Erneuerbare Energien und insbesondere für umwelschonende Stromerzeugung über Solarenergie stärken. Zudem benötigen wir noch mehr qualifizierte Fachkräfte, insbesondere Elektrotechniker“, appelliert der mittelständische Unternehmer an die Anwesenden.
ERP-Kredite zur Förderung mittelständischer Unternehmen
Das ERP-Sondervermögen ist ein seit 1953 bestehendes Sondervermögen des Bundes, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verwaltet wird und aus dem Marshallplan entstanden ist. ERP-Mittel wurden in den ersten Jahren zum Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft, vor allem zum Ausbau des Verkehrswesens und der Energieversorgung eingesetzt. Seit Beendigung der Phase des Wiederaufbaus werden ERP-Kredite zur Existenzgründung sowie zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen verwendet. Die Mittel des ERP-Sondervermögens werden in der Regel als Kredite vergeben, wobei die Tilgungsleistungen und Zinsen dem Sondervermögen wieder zufließen. ERP-Kredite sind vor allem durch günstige Zinsen, lange Laufzeiten, durch den Verzicht auf Tilgungsleistungen in den ersten Jahren sowie eine jederzeitige Rückzahlungsmöglichkeit gekennzeichnet.











