(openPR) Horgen, 18.10.2002. Heute morgen kam es nicht zum erhofften Treffen der Opfer aus Bhopal mit Verantwortlichen der Firma Dow Chemical in Horgen. Vergeblich wartete eine indische Delegation aus Bhopal in Begleitung von Greenpeace Vertretern darauf, Einlass bei Dow Chemical zu erhalten. Dem Wunsch der Opfer aus Indien direkt mit den Verantwortlichen von Dow oder der Belegschaft zu sprechen, wurde von der amerikanischen Firma nicht entsprochen. «Wir werden bis zu unserer Rückreise nach Indien darauf warten, dass Respini zu uns raus kommt und mit uns spricht.», sagte Champadevi Shukla, eine Überlebende der Katastrophe.
Luciano Respini, CEO der Dow, weigert sich die moralische und juristische Verantwortung für das andauernde Leiden in Bhopal zu übernehmen. Seine Behauptung «Die Zuweisung von Verantwortungen unterliegt den Gerichten, und als solches ist es unsere Überzeugung, dass Union Carbide seine Verpflichtungen in Bhopal erfüllte» ist zynisch und unverantwortlich angesichts der katastrophalen Situation in Bhopal. Mit dem Fall beschäftigen sich im Moment in Indien auch die Justizbehörden.
Die Mitglieder der Bhopal-Delegation sind Champadevi Shukla, eine Überlebende der Katastrophe in Bhopal, Pranay Sharma, ein medizinischer Vertreter der Bhopal Überlebenden. Sie werden begleitet von Ganesh Nochur, Kampagnenleiter von Greenpeace Indien, und Matthias Wüthrich, Leiter der Chemiekampagne von Greenpeace Schweiz.
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