(openPR) Horgen/Schwalbach, 19. Oktober 2012 Menschen mit Behinderung brauchen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Diesem Ziel haben sich Dow und die Stiftung MyHandicap verschrieben. Am 18. Oktober wurde in Horgen bei Zürich (Schweiz), dem Sitz von Dow Europe, ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Er vertieft eine langfristig angelegte Kooperation, die schon seit 2010 mit großem Erfolg läuft. Dow unterstützt die Stiftung finanziell und engagiert sich mit diversen Projekten, unter anderem Bewerbertrainings für Menschen mit Behinderung.
„Wir schätzen die Zusammenarbeit mit MyHandicap und freuen uns über die ersten gemeinsamen Erfolge. Als globales Unternehmen setzen wir auf Fairness und Gleichstellung. Dow lebt von der Vielfalt seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von ihrer Kreativität und ihrer Kompetenz“, erklärte Heinz Haller, Chief Commercial Officer und Präsident von Dow Europe, Middle East and Africa, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Dr. Albert Frieder, Vorstandsvorsitzender der Stiftung MyHandicap, sieht der weiteren Zusammenarbeit ebenfalls mit Freude entgegen: „Die Kooperation läuft sehr gut. Dow ist absolut vorbildlich bei der Integration von Menschen mit Behinderung. Dass das Unternehmen für Gleichstellung und Vielfalt steht, zeigt sich auch in der großen Vielzahl von Nationalitäten und Kulturen der Angestellten.
Seit 2010 haben Dow und MyHandicap bereits drei Workshops für behinderte Menschen durchgeführt – zwei in Horgen und einen am Dow-Standort in Schkopau/ Mitteldeutschland. In diesen Bewerbertrainings lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man sich professionell und individuell bewirbt und sich optimal auf das Gespräch mit dem potenziellen Arbeitgeber vorbereitet. In Coachings mit Fachleuten von Dow hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, ein simuliertes Bewerbungsgespräch mit anschließendem Feedback zu führen. Eine Teilnehmerin wurde danach von Dow in Horgen fest angestellt.
Künftig will sich die Kooperation Dow/ MyHandicap weitere europäische Länder erschließen. Außerdem sind erneut Bewerbertrainings geplant, diesmal auch an anderen deutschen Dow-Standorten. Intern wird Dow zudem die eigenen Vorgesetzten darin trainieren, Menschen mit Behinderung zu fördern und zu integrieren.
Bereits gut in der Arbeitswelt integriert ist Deborah Stettler, eine 26-jährige Schweiz-Amerikanerin, doch sie hat einen steinigen Weg hinter sich. Sie wurde mit dem „Roberts-Syndrom“ geboren. Nach einer Ausbildung als Büroangestellte vertiefte sie im Ausland ihre Sprachkenntnisse, doch trotz ihrer Qualifikationen blieb sie lange arbeitslos.
Deborah Stettler ist in Horgen aufgewachsen und von daher war ihr das Unternehmen Dow ein Begriff, weshalb sie sich dann auch bewarb. Gleichzeitig entdeckte sie die Stiftung MyHandicap und gehörte dann zu jenen, die 2010 ein Bewerbertraining am Dow-Sitz in Horgen absolvierten: “Das war meine Chance“. Sie wurde im Workshop ohne Vorurteile behandelt und lernte, was für Dow zählt: „Die Fähigkeiten einer Person und nicht ihre Behinderung.“
Drei Monate nach dem Bewerbungsworkshop wurde Deborah Stettler zunächst befristet eingestellt, ehe sie dann eine Vollzeitstelle im Rechnungswesen erhielt. Heute ist sie sehr froh darüber, dass sie nie aufgegeben hat und bei Dow einen wertvollen Beitrag zum Unternehmen leisten kann: „Es gefällt mir sehr gut bei Dow. Und ich finde es toll, dass es die Kooperation von Dow und MyHandicap gibt, die in der Schweiz einzigartig ist.“










