(openPR) Rückblick auf die Woche vom 26. - 31. Jan `09
Die vergangene Woche endete für die US-Indizes negativ. Weiterhin herrscht im Markt Ungewissheit und Unsicherheit.
Ein mögliches Antidot, welches zumindest das Ziel hat, wieder Vertrauen in das Finanzsystem zu etablieren, ist die sog. Bad Bank.
Diese mieseste aller Banken, würde dann - natürlich staatlich unterstützt - Schrottpapiere von Banken aufkaufen und sie somit von ihren Lasten befreien.
Die Bankbilanzen wären saniert und theoretisch könnte dann wieder das Vertrauen zurückkehren.
Die Anzeichen für eine solche Institution in den USA mehren sich.
In der vergangenen Woche hatte der US-Kongress dem $819 Mrd. Stimuluspaket von Präsident Obama zugestimmt. Nun muss es in den kommenden Wochen noch vom US-Senat bewilligt werden.
Ein Grund für die oben angesprochene Unsicherheit ist der Zustand der Realwirtschaft. Auch letzte Woche zeigten dies die Wirtschaftsdaten wieder deutlich.
Wichtige Daten wie z.B. die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter (sog. Durable Goods Orders) und auch die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenversicherung fielen schlechter als erwartet aus.
Das Gross Domestic Product für das abgelaufene 4. Quartal 2008 fiel mit -3,8% zwar etwas besser als erwartet (-5,5%) aus, zeigt jedoch einen deutlichen Abschwung der Wirtschaftsleistung.
Indizes:
Dow Jones: - 0,95 %
DAX Index: + 3,81 %
Nikkei 225: + 3,21 %
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