(openPR) (Bonn/Jerusalem) –Die Initiative für Frieden e.V. in Bonn beklagt den fehlenden, ungehinderten Zugang für unabhängige Organisationen und Beobachter in den Gazastreifen.
Mitten in der Diskussion um einen Fortgang des Waffenstillstandes im Gaza-Streifen, weist die Nichtregierungsorganisation Initiative für Frieden e.V. (IFIAS) darauf hin, dass der Zugang für Hilfslieferungen nach Gaza weiterhin nur sehr eingeschränkt gewährleistet ist. In der Praxis können nur Hilfsgüter der Rotkreuz-Gesellschaften und der UN passieren. Die Verteilung erfolgt über die lokalen staatlichen Einrichtungen. Unabhängige lokale Initiativen und Nichtregierungsorganisationen werden hingegen weiterhin am Helfen gehindert.
Die IFIAS hat zusammen mit palästinensichen Partnern wie "MAKASSED", die ein palästinensisches Krankenhaus in Jerusalem unterhalten, und "Al-Tariq - The Palestinian institution for democracy and development" in Ramallah, die sich für Frieden und Gerechtigkeit in Palästina einsetzen, sowie Einrichtungen jüdischer, evangelischer und katholischer Gemeinschaften, konkrete Hilfsmaßnahmen vor allem im medizinischen Bereich und der Grundversorgung vorbereitet.
"Solange die Hilfe vom israelischen Militär und der örtlichen Hamas abhängt, bleiben die betroffenen Menschen Spielball der politischen Auseinandersetzung. Es muss eine akzeptable Lösung gefunden werden, die internationalen Standards gerecht wird", erklärt Gerd Greune vom Ifias-Kontaktbüro in Jerusalem.
Während medizinisches Personal und Journalisten unter Auflagen in den Gazastreifen vorgelassen werden, bleiben viele Verletzte - vor allem traumatisierte Kinder - unversorgt. Die Grenzen sind für die Menschen im Gazastreifen ohnehin weiterhin verschlossen.
Die Initiative für Frieden fordert deshalb, einen freien und ungehinderten Zugang für alle Hilfslieferungen, die den Menschen im Gazastreifen zu Gute kommen sollen, sowie eine Öffnung der Grenzen für verletzte Palästinenser, Frauen und Kinder, um in intakten Krankenhäusern außerhalb des Gazastreifens medizinische Versorgung zu erhalten.
Die Initiative für Frieden setzt sich dafür ein, dass die Versorgung der mehr als 250.000 Obdachlosen und 6.000 Verletzten, über verlässliche private Organisationen mit Medikamenten, Blutkonserven, Zelten und Decken sowie Lebensmitteln sichergestellt werden kann.
Wir bitten die deutsche Bevölkerung weiterhin um Spenden für das Gaza-Projekt (Siehe auch http://openpr.de/news/273220/Hilfe-fuer-die-Opfer-des-Krieges-im-Gaza-und-in-Israel.html).
Hinweis an die Presse: Vor-Ort-Gesprächspartner können vermittelt werden.
Spendenkonto:
Initiative für Frieden e.V.
Kontonummer 44002004
Sparkasse KölnBonn
Bankleitzahl 37050198
Stichwort: „Gaza"
Die Initiative für Frieden ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerabzugsfähig.








