(openPR) Riechen, fühlen, schmecken
Hansecontrol bietet ab sofort sensorische Prüfleistungen an
Hamburg, den 27. Januar 2009 – Ob bei der Herstellung, Verpackung oder Zubereitung: Lebensmittel kommen mit verschiedensten Stoffen in Kontakt. Das Spektrum reicht von Papier, Karton, Kunststoffen und Metall bis hin zu Brat-, Back- und Kochgeschirr. Für alle im Lebensmittelkontakt eingesetzten Materialien gilt die europäische Rahmenverordnung, deren wichtigste Aussage sinngemäß lautet: Materialien und Gegenstände müssen so hergestellt sein, dass keine Gefährdung des Lebensmittels und des Verbrauchers eintritt.
Damit Lebensmittel nicht nach Plastik riechen oder die Beschichtung einer Bratpfanne nicht plötzlich am Fleisch klebt, bietet das unabhängige Prüfinstitut Hansecontrol ab sofort – neben allen chemikalischen und physikalischen Prüfleistungen – eine sensorische Prüfung an. Dr. Michael Neiser, Leiter des Labors für chemische und textilphysikalische Prüfungen, beschreibt das neue Angebot: „Trotz empfindlichster Analysentechnik bleiben die menschlichen Sinne notwendiger Bestandteil zur Untersuchung von Lebensmitteln und deren Verpackungen. Mit einem geschulten Panel von zehn Prüfpersonen und zehn geruchsneutralen und konstant temperierten Prüfkabinen bietet Hansecontrol seinen Kunden gesicherte und statistisch auswertbare sensorische Untersuchungen an.“
Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, sollten so beschaffen sein, dass aus ihnen keine Stoffe auf die Nahrungsmittel übergehen. Kommt dies dennoch vor, so dürfen nur so geringe Mengen auf das Lebensmittel übergehen, dass die menschliche Gesundheit nicht gefährdet wird, die Zusammensetzung der Lebensmittel nicht unvertretbar verändert wird und die geruchlichen und geschmacklichen Eigenschaften des Lebensmittels nicht beeinträchtigt werden.
Mit seinen Prüfmethoden gewährleistet Hansecontrol, dass von Verpackungsmaterialien keine gesundheitlichen Risiken ausgehen. Die sensorischen Prüfungen simulieren mit Lebensmitteln, wie Speiseöl, Butterkeks oder Apfelsaft, eine Nutzung der Verpackungen und geben erste Hinweise auf Geschmacks- und Geruchsveränderungen. Die Prüfung erfolgt bei tiefen oder hohen Temperaturen für die voraussichtliche Verwendungsdauer. Um etwa die Geschmacksneutralität von Zahnstochern zu überprüfen, die eine über mehrere Stunden im Ofen garende Roulade zusammenhalten, wird im Hansecontrol-Sensoriklabor schon mal nachgekocht. Erst in praktischen und sensorischen Tests stellt sich heraus, ob der Zahnstocher für den Kontakt mit Lebensmittel geeignet ist und das Fleisch nicht plötzlich nach Holz oder einer Beschichtung schmeckt. Geprüft wird auf Chemikalien, die gesundheitlich relevant sind, etwa Formaldehyd in Pfannenwendern, Weichmacher in Weich-PVC von Getränkeschläuchen oder Nassfestmittel in Servietten. Dr. Michael Neiser: „Unsere chemischen Analysen ergänzen die sensorischen Prüfungen zu einem Komplettpaket.“













