(openPR) Gartenreisen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem unverzichtbaren Angebot der Reisebranche entwickelt. Die Skala reicht von botanischen Reisen, die z.B. auf Kräuter in Bauerngärten oder Rhododendren in Landschaftsparks ausgerichtet sind, bis hin zu kunsthistorischen Reisen, in welchen Gärten als Teil eines architektonischen Ensembles vorgestellt werden.
„Unser Konzept für Gartenreisen basiert auf der Beobachtung, dass viele Reisende die Gärten nicht nur erklärt und interpretiert haben möchten, sondern ohne Zeitdruck in ihrer Ganzheit erfassen wollen. Diesem Bedürfnis lässt sich mit botanischer oder kunstgeschichtlicher Information allein nicht entsprechen“, erklärt Rene Johansen, Inhaber von Johansens Reisestudien. „Der Reisende möchte Gelegenheit haben, sich auch als Teil einer Gruppe individuell und mit allen Sinnen auf den Garten einlassen zu können.“
Entsprechend muss Zeit bleiben. Zeit, um Stimmungen einzufangen oder einer Perspektive zu folgen. Zeit, um auf ganz persönliche Weise in neue, verheissungsvolle Räume zu gelangen. „Und damit sind nicht nur Gartenräume gemeint. Ein Weg, der auch im Garten neue Räume öffnet, ist die Poesie. Wer einmal Hesses Betrachtung „Bäume“ angesichts der gigantischen Himalaya-Zypresse im Garten der Isola Madre gelauscht hat, wird dies nachvollziehen können.“
Für 2009 hat der Veranstalter vier poetische Gartenreisen zusammengestellt, die an diesem Konzept ausgerichtet sind. Diese führen in so unterschiedliche Regionen, wie das Tessin, das Veneto, die Mark Brandenburg und im Herbst 2009 nach Marokko.
Auf der Reise „Hermann Hesse – Garten und Landschaft“ lassen sich die Mitreisenden durch Hesses Literatur inspirieren, schauen gewissermaßen durch die „Hesse-Brille“ auf Natur, Pflanzen, Gärten und Landschaft. „Tesori del Veneto“ bezieht auch private Gärten ein, wie den Garten der Villa Trissino-Marzotto. Die Reisenden erleben zusätzliche kulinarische Höhepunkte - als Gast des Grafen Marzotto, aber auch bei einem speziellen Lunch im Garten des ***** Boscolo Grand Hotels dei Dogi in Venedig.
Während der Reise „Preußische Lebensspuren“ folgen die Mitreisenden in der Mark Brandenburg und in Mecklenburg Fontanes „Wanderungen“ und zugleich dem Mythos der preußischen Königin Luise. Und auch hier - auf der Pfaueninsel, in Paretz, in Neustrelitz, Hohenzieritz und in Berlin - offenbaren die besuchten Landschaftsgärten durch Literatur und Poesie ihre besondere Ausstrahlung.
Die Reise „Oasen im Maghreb“ widmet sich allen vier marokkanischen Königsstädten, bezieht das Atlasgebirge ein, streift die Wüste und kulminiert genau dort, wo Marokko besonders paradiesisch wirkt – in den schattigen erfrischenden Gärten orientalischer Paläste. Dazu gehören Les Jardins exotiques de Bouknadel bei Rabat und eine repräsentative Auswahl der zauberhaften Gärten von Marrakesch.
Weitere Informationen unter www.reisestudien.de.













