(openPR) Deutscher Verbraucherschutzring gründet Arbeitsgemeinschaft für geschädigte Anleger.
Erfurt/Dinslaken,den 27. Januar 2009. Rumms. Nachdem bereits am 23. Dezember 2008 durch das Amtsgericht Duisburg das Insolvenz-eröffnungsverfahren über das Vermögen der W+S Beteiligungs AG (Dinslaken) angeordnet wurde, erfolgte am 20. Januar 2009 nun das Insolvenzeröffnungsverfahren für die W+S Zweite Beteiligungs AG. Der Schaden für die Anleger dürfte mehrere Millionen betragen. Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) hat eine Arbeitsgemeinschaft „W+S“ für die geschädigten Anleger gegründet.
Mit den Insolvenzverfahren endet die „Fortführung eines innovativen Beteiligungskonzeptes“, so die W+S AG auf der Startseite ihrer Internetpräsentation. Noch Mitte 2007 hatte die Hauptversammlung des Unternehmens eine Kapitalerhöhung beschlossen, dabei sollten 2.6 Mio. Aktien bei einem Nennwert von 1 Euro für 5 Euro (Emissionsvolumen: 13 Mio). angeboten werden, auch ein „Börsengang für die Jahre 2008/2009 wurde angestrebt“. Statt Börsengang kam nun der Gang zum Insolvenzgericht nach Duisburg. Statt eine „prognostizierte Investitionsrendite von 15,49 Prozent“, müssen die Anleger nun mit einem Totalverlust ihrer Gelder rechnen. Was bleibt ist die Erkenntnis: Auch schöne Prospekte, gute Ideen, oder Kompetenzteams reichen eben nicht aus, die versprochenen Renditen auch wirklich zu erzielen.
Der DVS empfiehlt allen geschädigten Anlegern, ihre Forderungen unbedingt alsbald beim Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden bzw. auch Schadenersatzansprüche rechtlich prüfen zu lassen.






