(openPR) Positive Stimmung auf der Internationalen Möbelmesse in Köln, der führenden Leitmesse für alles rund um's Wohnen und Einrichten. Über 1.000 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren dort professionell und innovativ ihre neuen Creationen.
Dies ist eine geeignete Gelegenheit, die Performance und Leistungsfähigkeit der deutschen Einrichtungsbranche im internationalen Vergleich näher zu betrachten.
Exporte: Möbel und Einrichtungsgegenstände:
Das Welthandelsvolumen beträgt 130 Mrd. US$. Der größte Exporteur ist China mit 30 Mrd. US$, gefolgt von Italien mit 13 Mrd. US$. Auf dem dritten Platz liegt Deutschland mit knapp 12 Mrd. US$. Die Plätze vier und fünf belegen Polen mit einem Exportvolumen von 7,7 Mrd. US$ und die USA mit 6,2 Mrd. US$.
Die Top-20 der größten Möbel Exportnationen bedienen 86% des globalen Welthandels.
Export-Wachstumsraten:
Die Wachstumsrate der weltweiten Möbel-Exporte betrug 14,3% für den Zeitraum 2007 zu 2006 und 37,6% für den 3-Jahres Zeitraum 2007 zu 2004.
China erreichte in diesen Zeiträumen 29,0% bzw. 113,5%. Das deutsche Export-Wachstum lag bei 18,7% bzw. 53,7%. Damit erhöhte sich der deutsche Welthandels-Marktanteil von 8,2% in 2004 auf 9,2% in 2007.
Der Hauptteil der Benchmarking-Studie beschäftigt sich mit den weltweit attraktivsten Zielländern/Absatzmärkten für Möbel und Einrichtungsgegenständen.
Alle Absatzmärkte, die zusammen mehr als 90% des gesamten Welthandels absorbieren, werden in einem intensiven Benchmarking-Prozess analysiert und bewertet. Exportorientierte Unternehmen sehen auf einen Blick, wo sie ihre Chancen und Potentiale finden.
In vielen dieser Chancen-Märkte, mit hohen Zuwachsraten und gewinnbringenden Margen, hat die deutsche Möbelbranche erheblichen Nachbesserungsbedarf. Sie hat Ihre Möglichkeiten, Gelegenheiten und fundamentalen Erfolgsfaktoren noch längst nicht ausgeschöpft. Sie fischt immer in der gleichen Teichecke, statt dahin zu gehen, wo die Fische sind.
Dazu die renommierte Außenwirtschafts-Beratung UPM Schmidt, Sulzbach-Rosenberg: "Deutschland verschenkt wertvolle Chancen im Ausland. Über 50% der deutschen Möbelexporte gehen in nur fünf Nachbarländer – Niederlande, Frankreich, Österreich, Schweiz und UK. Diese Ansatzmärkte weisen ihrerseits nur durchschnittliche Wachstumsraten im mittleren bis gehobenen Preissegment auf. Darüber hinaus herrschen in diesen Ländern sehr harte Preis- und Positionskämpfe und der größte Teil der Waren wird bereits heute aus Billiglohn-Ländern bezogen. Tendenz steigend.
Es stellt sich die Frage, ob man bei einer derart hohen Konzentration von über 50% der Exporte in nur 5 Nachbarländer überhaut von einer globalen Aufstellung der deutschen Möbelbranche sprechen kann."
Viele reden von Flaute. Von Kaufzurückhaltung, miserabler Konjunktur und einer Verschlechterung der Bedingungen für den Mittelstand.
Wer den guten alten Zeiten nachweint, vergisst, dass Möbel eine große Faszination haben, die mehrere Krisen überlebt haben. Diese Kraft sowie die ungenutzten Potentiale in attraktiven Auslandsmärkten muss jetzt ausgeschöpft werden.
Das geht nicht per Knopf-Druck, aber per Kopf. Indem die Branche bereit ist, nicht auf Wunder zu setzen, sondern auf ein rationales, intelligentes Möbel-Marketing – besonders für den Export. Denn die Studie beweist eindrucksvoll auf Basis von "Hard Marketing Facts", dass höhere Umsätze und Wachstumsraten mit ertragreicheren Margen möglich sind. Bereits ein eintägiger Länder-Screening Workshop kann die Bremsen lösen.
Nicht nur die augenblickliche Krise ist schuld am Werteeinbruch im Krieg der Preise, sinkenden Margen und Substanzverzehr, sondern auch die Art, wie wir sie managen.







