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Positive Standortentwicklung in Düsseldorf gefährdet

(openPR) Unsichere Finanzlage kann notwendige Projekte in Düsseldorf verzögern

Frankfurt, 21. Januar 2008 – Die nachfragerorientierte Projektentwicklung der vergangenen Jahre hat in Düsseldorf vielen Unternehmen Expansions- und Investitionsmöglichkeiten gegeben. „Diese nachhaltige und positive Entwicklung kann durch die zur Zeit schwierige und unsichere Finanzlage erheblich gestört werden,“ so Christian Dillenberger, Regionalleiter Düsseldorf der Dr. Lübke GmbH.



Jährlich stehen in Düsseldorf rund 700.000 Quadratmeter circa 10 Prozent der Gesamtbestandsmietflächen zur Verhandlung über Neuvermietung an. 50 Prozent davon werden kurz- bis mittelfristig prolongiert, rund 350.000 Quadratmeter werden neu verhandelt. Die Hälfte der Mieter, die nicht in ihrer alten Fläche bleiben möchte, sucht Büros in modernen Neubauten und Projekten. Dementsprechend gut wurden bislang in Düsseldorf neue Projekte vom Markt aufgenommen. So sind die 223.000 Quadratmeter, die voraussichtlich dieses Jahr fertiggestellt werden, bereits überwiegend vorvermietet.

Beispielhaft für positive Projektierungen der letzten Jahre ist die Entwicklung am Teilmarkt Flughafen. Auch hier sind die zuletzt entstandenen Neubauflächen bereits weitgehend vermietet. Darauf reagierten die Entwickler mit neuen Projekten. Rund 27.500 Quadratmeter sind derzeit im Bau, weitere 99.400 Quadratmeter Bürofläche sind geplant. Davon sollen rund 32.800 Quadratmeter bis 2010 auf den Markt kommen.

Nachfragegerechte Investments werden verzögert
Fern jeder Immobilienblase droht diesem Markt Ungemach: Immobilien sind kapitalintensiv und Kapital steht zur Zeit nur eingeschränkt oder sehr teuer zur Verfügung. So werden ökonomisch sinnvolle und nachhaltige Immobilieninvestitionen behindert. Investoren und Projektentwickler stehen vor einem Dilemma: Der Zeitpunkt für antizyklische Investitionen ist gut, aber diese lassen sich ohne funktionierende Finanzierung nur schwer realisieren. Der Konzentrationsprozess wird sich deshalb innerhalb der Branche weiter verschärfen und beschleunigen.

Investmentmarkt mit spitzen Bleistift
Dillenberger ist sich sicher, dass auch die Wirtschaftlichkeit neuer Immobilienprojekte beeinflusst wird: „Zwar steht Düsseldorf als stabiler Standort mit angemessenen Renditen in der Gunst institutioneller Investoren immer sehr weit oben auf der Einkaufsliste. Steigen jedoch die Refinanzierungskosten, müssen Investoren entweder temporäre Renditeabschläge akzeptieren oder zur Renditesicherung Mietererhöhungspotenziale prüfen, die im derzeitigen Markt fast nicht durchsetzbar sind.“

Verhaltene Aussichten für den Büromarkt
Entsprechend verhaltener sind die Zukunftsaussichten für den Standort Düsseldorf: „Der Büromarkt in Düsseldorf wird aufgrund der breiten Wirtschaftsstruktur im nächsten Jahr eine gewisse Stabilität aufweisen, doch das Wachstum ist sicherlich sehr schwer einzuschätzen und hängt ganz davon ab, ob die Konjunkturpakete wirken“, so Dillenberger.

Dennoch zeigt sich der Büromarkt in Düsseldorf derzeit noch erfreulich robust. Mit einem Büroflächenumsatz von ca. 355.000 m² innerhalb der Düsseldorfer Stadtgrenzen wurde im Jahr 2008 trotz Finanzkrise und Wirtschaftsabschwung ein überraschend solides Jahresergebnis erreicht. Entschlossen handelnde Mieter sicherten sich die notwendigen Flächen für die Zukunft: Anmietungsentscheidungen wurden nur selten verzögert und der Flächenbedarf ist in einigen Stadtbereichen, wie dem Bankenviertel nach wie vor höher als das Angebot.

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