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Heizölpreis - Keine Angst vor kaltem Winterwetter

19.01.2009 • 17:39 Uhr • Energie & Umwelt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Bereits am Freitagabend wurde deutlich, dass der jüngste Anstieg der Rohölnotierungen Mitte vergangener Woche nicht von Nachhaltigkeit geprägt war. Preistreibende Faktoren gab es zwar einige (Gaza-Konflikt, OPEC-Kürzungen und der Gasstreit zwischen Ukraine/Russland), jedoch haben diese längst nicht mehr das Potenzial wie noch im vergangenen Sommer, einen dauerhaften und teilweise durch Spekulationen getriebenen Aufwärtstrend anzuheizen. Dafür sind die weltweiten Wirtschaftssorgen und die damit verbundenen Nachfrageeinbrüche nach Rohöl und Rohölprodukten zu gravierend.

Insbesondere an der New Yorker Rohstoffbörse NYMEX aufgrund des dort stattfindenden Feiertags starteten die Notierungen heute Morgen bei ruhigen Handel mit Werten unter dem Vortagesschluss. Neben der Sorge um weitere Nachfrageeinbrüche drückten im Tagesverlauf auch die Meldungen, dass es zu einem Waffenstillstand im Gazastreifen kommt und man sich im Gasstreit geeinigt habe, auf den Preis.

So standen die Notierungen am frühen Nachmittag gegen 16 Uhr dann mit knapp zwei Dollar, sowohl an der ICE in London als auch an der New Yorker NYMEX, im Minus. Dabei zeigte sich eine erhebliche Differenz zwischen den Sorten Brent (ICE) und WTI (NYMEX) die zeitweise bei mehr als 10 Dollar pro Barrel betrug. Hinzu kommt, dass sich die zur Lieferung im Februar anstehenden Kontrakte noch einmal um mehr als 5 Dollar weniger pro Barrel vom Folgemonat abheben.

Von dieser Preisentwicklung kann der Ölheizungsbesitzer nach dem Langzeittief im Dezember auch Mitte Januar noch profitieren. Nach dem kurzen aber heftigen Anstieg zu Jahresbeginn geben die Heizölpreise im deutschen Markt schrittweise wieder nach.
BRENNSTOFFPSIEGEL und mineralölrundschau ermittelte heute einen durchschnittlichen Preisrückgang um fast 0,80 Euro pro 100 Liter (bei Bestellung einer 3000 Literpartie) und das derzeitige Preisniveau liegt somit wieder deutlich unter dem der Vorwoche.

Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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