(openPR) Rückblick auf die Woche vom 12. - 18. Januar `09
Die vergangene Woche war von negativen Wirtschaftsdaten und schlechten Unternehmensmeldungen geprägt. Die Indizes verloren auf Wochensicht deutlich.
Am Donnerstag und Freitag kam es zu einer leichten Erholung, welche jedoch nicht die Verluste wett machen konnte.
Zu den großen Verlierern gehörten die Bank of America und die Citigroup, die nach ihren Quartalszahlen letzte Woche über 40% an Aktienwert verloren.
Als Folge wird eine Aufspaltung der Citigroup diskutiert. Die Bank of America soll währenddessen weitere $20 Mrd. aus dem staatlichen Rettungsprogramm bekommen, um die Übernahme von Merrill Lynch zu stemmen.
Auch hier in Deutschland waren die Zahlen der Deutschen Bank schlechter als erwartet, sie vermeldete einen Verlust nach Steuern im 4. Quartal 2008 in Höhe von €4,8 Mrd.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen folgende Wirtschaftsdaten:
Die Industrieproduktion fiel im Dezember um weitere 2%.
Die Retail Sales (Einzelhandelsumsätze) fielen stärker als erwartet um 2.7%
Der Producer Price Index (PPI) und der Consumer Price Index (CPI)
nahmen beide - u.a. dank zurückgehender Energiepreise - weiter ab.
Am Donnerstag beschloss die Europäische Zentralbank (EZB) eine Zinssenkung - im Rahmen der Erwartungen - um 50 Basispunkt auf 2%. Das Zinsniveau befindet sich damit auf dem niedrigsten Stand jemals in Europa.
In der Woche der Zinsentscheidung hat der Euro im Vergleich zu Dollar verloren.
Der US Senat stellte am Donnerstag die zweite Hälfte ($350 Mrd.) des Rettungsprogramms zur Verfügung. Gleichzeitig wurde ein $825 Mrd. Stimuluspaket von den Demokraten vorgeschlagen.
Indizes:
Dow Jones: - 3,69 %
DAX Index: - 8,73 %
Nikkei 225: - 6,87 %
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