(openPR) Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande hat Bundespräsident Horst Köhler jetzt Dr. Erwin Radek ausgezeichnet, den Geschäftsführer des Trägervereins der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken Tübingen und Ludwigshafen und früheren Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie, beide mit Sitz in Heidelberg (BG Chemie-Haus). Überreicht hat den Orden die baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Monika Stolz, am 16. Januar 2009 in einem Festakt in Heidelberg.
Die Ministerin betonte die herausragenden Verdienste von Dr. Radek um die Entwicklung der beiden Unfallkliniken, die als Traumazentren der Maximalversorgung über große Abteilungen für Unfall-, Hand- und Plastische Chirurgie sowie spezielle Einrichtungen zur Behandlung von Schwerbrand- und Rückenmarkverletzten verfügen. Stolz sagte: „Die beiden berufsgenossenschaftlichen Kliniken sind als Notfallbehandlungszentren unverzichtbar für die Traumaversorgung im Südwesten Deutschlands. Sie haben sich unter Ihrer Leitung zu prosperierenden Dienstleistern des Gesundheitswesens entwickelt.“ Die Kliniken stehen berufsgenossenschaftlich versicherten Patienten nach einem Arbeitsunfall, aber auch Patienten anderer Kostenträger offen und genießen national und international einen ausgezeichneten medizinischen Ruf.
Dr. Monika Stolz würdigte das hohe persönliche Engagement von Dr. Radek, der seit fast 30 Jahren – zunächst als stellvertretender Geschäftsführer und seit 1995 als Geschäftsführer – für die BG-Kliniken in Tübingen und Ludwigshafen Verantwortung trägt. Stationär versorgt werden in den beiden Kliniken jährlich rund 18.500 Patienten, hinzu kommen 45.000 ambulant behandelte Patienten.
Die enge Zusammenarbeit der beiden BG-Kliniken mit den Universitäten Tübingen und Heidelberg hob die Ministerin besonders hervor. Hier sei es Dr. Erwin Radek gelungen, durch Kooperationsverträge mit den Universitäten sicherzustellen, dass die BG-Kliniken universitäre Aufgaben für die Unfallchirurgie sowie Hand- und plastische Chirurgie in Forschung und Lehre wahrnehmen und die Chefärzte dieser Bereiche gleichzeitig Honorarprofessoren an den Universitäten Heidelberg und Tübingen sind. Die Ministerin erinnerte daran, dass die Verdienste von Dr. Radek um das Gesundheitswesen auch bereits von der Bundesärztekammer gewürdigt worden sind, die ihm 2005 das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft für herausragende Verdienste um die medizinische Wissenschaft verliehen hat.
Im Hauptamt war Dr. Erwin Radek bis Ende 2007 Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie. Hier hat der gebürtige Ludwigshafener vielfältige Initiativen in der Arbeitssicherheit und der Rehabilitation angestoßen und bis zu ihrer Umsetzung begleitet. Der internationalen Verbreitung des Präventionsgedankens gilt sein Engagement als Vorsitzender des Vorstands der Sektion Chemie in der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS).













