(openPR) Mittelständler, Datenschützer und gemeinnützige Organisationen diskutieren mit der Politik über einen modernen Datenschutz
Bonn – Die Bundesregierung hat Anfang Dezember den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Datenschutzaudits und zur Änderung datenschutzrechtlicher Vorschriften verabschiedet. Daten- und Verbraucherschützer fordern weitere Verschärfungen, der Wirtschaft geht die Einschränkung der Werbemöglichkeiten zu weit. Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG aus Bonn lädt Unternehmen, Datenschutzbeauftragte und Verbraucherschützer sowie gemeinnützige Organisationen ein, gemeinsam mit der Politik Lösungsvorschläge für einen für alle Seiten tragfähigen, modernen Datenschutz zu diskutieren. „Der Wunsch der Verbraucher nach mehr Datensicherheit ist berechtigt. Der Diebstahl von sensiblen Daten muss verhindert werden, ein Verbot des Adresshandels ist notwendig. Doch wenige Kriminelle dürfen nicht ganze Wirtschaftszweige in ihrer Existenz bedrohen und tausende Arbeitsplätze gefährden“, so Verlagsvorstand Helmut Graf.
Bei der Berliner Datenschutzrunde 2009 (www.Berliner-Datenschutzrunde.de) am 22. Januar 2009 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin werden auf Einladung des Verlages Mittelständler gemeinsam mit SOS Kinderdorf Deutschland, dem Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD), der TNS Infratest Holding, dem Deutschen Fundraising Verband und der Politik das Thema kritisch beleuchten. „Es ist notwendig, alle Beteiligten aus Politik und Gesellschaft an einen Tisch zu bringen und einen gemeinsamen Kompromiss zu finden“, so Graf.
Weitere Informationen gibt es auf www.Berliner-Datenschutzrunde.de. Hier können sich Interessierte aus Politik, Wirtschaft und organisierter Zivilgesellschaft auch anmelden.








