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„Drop-in-PoPs“ vereinfachen FTTH-Ausbau

15.01.200910:22 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: „Drop-in-PoPs“ vereinfachen FTTH-Ausbau
Ähnlich einer Fertiggarage werden Drakas ?Drop-In-PoPs? per Lkw und Kran geliefert und müssen nur auf ein Fundament gesetzt werden. (Bild: Draka Communications)
Ähnlich einer Fertiggarage werden Drakas ?Drop-In-PoPs? per Lkw und Kran geliefert und müssen nur auf ein Fundament gesetzt werden. (Bild: Draka Communications)

(openPR) Drakas vorkonfigurierte und standardisierte Points-of-Presence beschleunigen Anschluss an FTTH-Netze

Amsterdam, im Januar 2009 – Wenn ein FTTH-Ausbaugebiet mit großen Wohnkomplexen an ein modernes Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz angeschlossen werden soll, müssen dafür umfangreiche Verkabelungs- und Anschlussarbeiten erledigt werden. Das ist nicht nur teuer, sondern auch äußerst zeitraubend. Dem Kabel- und Netzwerkspezialisten Draka Communications ist es jetzt gelungen, diesen Aufwand deutlich zu reduzieren. Ab sofort bietet das Unternehmen voll ausgestattete und vorkonfigurierte Points-of-Presence (PoPs) an. Diese, nach DIN-Norm gefertigten, so genannten „Drop-In PoPs“ werden betriebsbereit an die für sie vorgesehene Stelle im FTTH-Netz geliefert und per Kran auf ein Fundament gesetzt. Dort dienen sie fortan als sichere und einfache Lösung, um lokale Nutzergruppen an passive FTTH-Netze anzuschließen.



„Bei der Entwicklung unserer vorkonfigurierten PoPs standen die Wünsche jener Kunden im Vordergrund, die ihre FTTH-Netze effektiv ausbauen möchten“, erklärt Albert Grooten, Technology Director Broadband bei Draka Communications. „Mit diesen – nennen wir sie ‚Plug’n‘Play-PoPs‘ – lassen sich nicht nur Investitionskosten kontrollieren, sondern künftig auch der europaweite Ausbau von FTTH-Netzen beschleunigen. Außerdem standardisieren wir damit Installationsprozesse, wodurch sich weitere Kosten senken lassen.“

Liefern, aufstellen, anschließen – fertig

„Drop-In PoPs“ gibt es in zwei Ausführungen: als Area PoP und als City PoP. Im kleineren Area PoP (Grundfläche rund 15 Quadratmeter, Gesamtgewicht etwa 25 Tonnen) laufen Glasfaserleitungen der einzelnen Gebäude und Wohnungen zusammen. Die Area-PoPs sind wiederum mit den größeren City PoPs (27 Quadratmeter Grundfläche, 40 Tonnen Gesamtgewicht) verbunden, die direkt am Glasfaser-Backbone-Netz angeschlossen sind.

Die Niederlande treiben den Ausbau moderner FTTH-Netze zügig voran. Dabei hat sich gezeigt, dass zum Beispiel große Gebäudekomplexe schwierig an die Infrastruktur anzuschließen sind. Alternativ zur Kellerinstallation können mit „Drop-In PoPs“ nun alle benötigten Anschlüsse vor dem Gebäude eingerichtet werden – das senkt den Aufwand und erhöht die Betriebssicherheit. Jeder Area PoP ist mit eigener unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV), Klimaanlage sowie vollständig verkabelten Racks ausgestattet und kann bis zu 2880 Anschlüsse versorgen.

Mit den ebenfalls integrierten Optical Distribution Frames (ODFs) von Draka entsteht ein stabiles, modular aufgebautes passives System, das die Installation aktiver Komponenten vereinfacht. Das Patchen von CATV, Sprach- und Datendiensten, wie sie für jeden Haushalt benötigt werden, geht so leicht von der Hand.

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