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Klimaschutz - Kohlendioxid einsparen oder entfernen?

13.01.200912:01 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Das Thema Klimawandel und die ansteigende Erderwärmung bestimmen die öffentliche Debatte. Innovatives Denken und schnelles Handeln sind gefordert. Jedoch bestimmt vielerorts Panik die Diskussion. Die meisten Gedanken fokussieren sich darauf den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) zu verringern und Einsparpotentiale zu verwirklichen.



Gibt es auch andere Wege um dem Klimawandel entgegenzuwirken? Natürlich! Allerdings würden diese ein Grundlegendes Umdenken von Experten und Politikern fordern.

Stellen Sie sich vor: Die Atmosphäre unserer Welt ist wie riesiger Luftballon. Allerdings klemmt das Füllventil und immer mehr CO2 wird in den Ballon geblasen, der zu platzen droht. Zurzeit dreht sich die Debatte in den Industrieländern fast ausschließlich darum, das Ventil zuzudrehen. Oder zumindest ein Stückchen weit zuzudrehen damit das CO2 nicht so schnell in den Ballon fließen kann.

Wäre es nicht schön, anstatt nur die Geschwindigkeit des nachfliessenden CO2 zu verlangsamen, das CO2 aus dem Ballon abzusaugen oder abzulassen? Geht! Es gibt eine Möglichkeit gleichzeitig Energie zu Erzeugen und Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu ziehen. Nur ist die Idee nicht weit verbreitet. Oder wird nicht erkannt.

Für die Reduzierung von CO2 in der Atomsphäre bedarf es einer Kombination von zwei einfachen Verfahren. Die Basis die Biomasse. Abfälle der Landwirtschaft. Aus der Biomasse wird durch ein Pyrolyseverfahren Strom produziert. Als Nebenprodukt der Pyrolyse entsteht Holzkohle. Etwa 30 % der verwendeten Festmasse werden in der Pyrolyse zu Holzkohle umgewandelt. Das Pyrolyseverfahren an sich ist CO2 neutral, da höchstens soviel CO2 freigesetzt wird, wie vorher durch die Pflanzen gebunden wurde.

Wie kommt man nun von einem CO2 neutralen Verfahren zu einem Verfahren das mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre zieht als freigesetzt wird? Die Antwort ist verblüffend einfach. Die im Pyrolyseprozess als Restprodukt entstehende Kohle wird als Düngemittel wieder ausgebracht. Das Verfahren zur Beimengung von Kohlenstoff zur Fruchtbarmachung von Erde heißt Terra Preta.

Das Terra Preta Verfahren wurde vor mehr als 2000 Jahren von indianischen Kulturen im Amazonasgebiet entwickelt. In das wenig fruchtbare Erdreich des Amazonasgebiets wurde pyrolisierte Holzkohle beigefügt. Das Ergebnis ist eine sehr, sehr fruchtbare, tiefschwarze Erde, die so genannte Terra Preta (portugiesisch für dunkle Erde).

Die Terra Preta kombiniert viele Eigenschaften die für die Landwirtschaft von großer Bedeutung sind: Sie bindet hervorragend Mineralstoffe, fördert hohe Ernteerträge, speichert sehr viel Wasser und ist sehr resistent gegen Korrosion.

Doch die wichtigste Eigenschaft kommt aus dem Blickwinkel des Klimaschutzes. Durch das Terra Preta Verfahren wird Kohlenstoff dauerhaft in der Erde gebunden. Wissenschaftliche Untersuchungen der Terra Preta Böden im Amazonas Gebiet zeigen, dass die in der Erde beigemischten Kohlenstoffe mehr als 2000 Jahre alt sind. Und diese Böden sind unverwüstlich in ihren Ergebnissen.

Die Kombination von Energiegewinnung durch Pyrolyse und Fruchtbarmachung von Ernteflächen durch Terra Preta führt zu einer Verminderung von Kohlendioxid in der Atmosphäre. Die Förderung dieses Verfahrens ist günstig im Preis und einfach in der Realisierung. Wird ein Konsens zwischen Experten und Politikern gefunden, kann in großem Umfang Kohlendioxid aus der Atmosphäre abgelassen werden.

Die Diskussion um eine Reduzierung des Ausstoßes von CO2 ist wichtig und drängend. Soll der Klimawandel jedoch nachhaltig gestoppt werden muss Kohlendioxid nicht nur vermieden sondern auch aus der Atmosphäre entfernt werden. Dies erfordert innovatives Denken und kluges Handeln. Die Aufnahme von Terra Preta und Pyrolyseverfahren in die öffentliche Diskussion sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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