(openPR) Die Deutsche Messe AG hat sich bewusst dafür entschieden, Ihr EXPO-Dach in Holz zu realisieren. Dadurch wurde ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Aufgrund seiner natürlichen Bauweise mit heimischen Hölzern wurden der Atmosphäre durch das EXPO-Dach dauerhaft 4.238 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid entzogen. „Die Deutsche Messe AG hat dadurch einen vorbildlichen und aktiven Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, so Matthias Eisfeld, Geschäftsführer des Landesbeirates Holz Nordrhein-Westfalen, hat auf der LIGNA, Weltmesse der Forst- und Holzwirschaft, gemeinsam mit Herrn Karl Hoffmeister, Vorsitzender des Verbandes Niedersächsischer Zimmermeister die offizielle Urkunde und ein entsprechendes Dokumentationsschild der CO2-Bank an Herrn Stephan Philipp Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG übergab. Das Expo-Dach ist bisher das größte ausgezeichnete Objekt, was von der CO2-Bank dokumentiert wurde. 4.238 Tonnen CO2 - um die von der Deutschen Messe reduzierte Menge CO2 wieder auszustoßen, müsste ein Pkw eine Strecke von etwa 22 Millionen km zurücklegen, also ungefähr 700-mal um die Erde reisen.
Und so funktioniert der „ausgezeichnete“ Klimaschutz:
Durch den Vorgang der Photosynthese im Blatt des Baumes wird Kohlendioxid (CO2) gespalten. Während der Kohlenstoff (C) im Holz gespeichert wird, geht der Sauerstoff (O) in die Atmosphäre. Der Atmosphäre wird dadurch das Treibhausgas CO2 dauerhaft entzogen. Mit fortschreitendem Alter eines Baumes verliert der Vorgang jedoch an Wirkung. Der Baum reduziert zunehmend weniger CO2 und sollte durch einen jungen, aktiveren ersetzt werden. Dabei hilft die Holzverwendung: „Reife“ Bäume werden geerntet und –wie in Deutschland seit Jahrhunderten üblich- wieder durch mindestens genauso viele junge Bäume ersetzt. Da dem Wald darüberhinaus insgesamt nicht mehr Holz entnommen wird, als im gleichen Zeitraum nachwächst, ist Holzverwendung aktiver Klimaschutz!











