(openPR) Rückblick auf die Woche vom 05. - 11. Januar 2009
Nach einem kurzfristigen Ausbruch aus der Konsolidierungszone (S&P 500) am Dienstag kamen die Indizes auf Wochensicht jedoch wieder zurück.
Dies lag teilweise an technischen Reaktionen sowie auch an - wie erwartet - schlechten Wirtschaftsdaten. Der düstere wirtschaftliche Ausblick wurde am Dienstag Abend auch von der Fed (im Rahmen des Erscheinens der „FOMC Minutes“) bestätigt. Die Factory Orders, also das Dollarvolumen neuer Industrieaufträge für lang- und kurzlebige Wirtschaftsgüter, waren mit -4,6% (Prognose: -2,0%) deutlich schlechter als erwartet.
Der Geschäftsklimaindex ISM Services war zwar mit 40,6 geringfügig besser als erwartet (37,0), bewegt sich aber weiterhin in der Nähe des Allzeit-Tiefs.
Am Freitag wurde der Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Im Dezember gingen 524.000 Jobs verloren, der größte monatliche Rückgang seit 1974. Insgesamt gingen im Jahr 2008 2,6 Millionen Jobs verloren. Die Arbeitslosenquote stieg auf 7,2%. (USA)
Alle großen Automobilhersteller sehen sich weiter immensen Nachfrage-rückgängen ausgesetzt. In der vergangenen Woche kündigte auch der bisher erfolgsverwöhnte Porschekonzern „Produktionskürzungen“ an.
Öl- und Gaspreise sind trotz Spannungen zwischen Russland und (primär) der Ukraine sowie der Krise in Nahost weiter rückläufig.
Indizes:
Dow Jones: - 4,82 %
DAX Index: - 3,80 %
Nikkei 225: - 0,26 %
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