(openPR) Wirtschaftsjunioren gegen Hilfsfonds für Unternehmen
Berlin, 8. Januar 2009. Die junge deutsche Wirtschaft ist gegen den von der Bundesregierung geplanten Deutschlandfonds für Unternehmen. "Was wir brauchen, sind strukturelle Änderungen, keine Hilfen für einzelne Unternehmen", sagt Stefan Kirschsieper, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Die jungen Unternehmer fordern die Politik auf, stattdessen in ein Gesamtkonzept mit langfristiger Wirkung zu investieren. "Schnellschüsse, die Geld verbrennen, brauchen wir nicht", sagt Kirschsieper. "Was wir als junge Unternehmer brauchen, ist eine langfristige Perspektive, eine Steuerreform, Erleichterungen für Unternehmen und Investitionen, die unser Land langfristig voran bringen."
Die jungen Unternehmer warnen gleichzeitig davor, die Situation weiter schlecht zu reden. "Wir sehen im Moment überall positive Signale", betont Kirschsieper. "Unsere mittelständischen Unternehmen sind flexibel und stellen sich auf die neue Situation ein, auch der Kreditfluss läuft wieder besser", berichtet Kirschsieper von den jungen Unternehmen. "Deshalb müssen wir jetzt Ruhe bewahren, kein Geld verschwenden und vor allem keine weitere Panik schüren."
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).





