(openPR) In Deutschland gibt es ca. 14,5 Millionen Gas- und Ölfeuerungsanlagen, von denen nur ca. 10% auf dem aktuellen Stand der Technik sind.
In diesen alten Heizungsanlagen steckt ein hohes Potential zur Energieeinsparung. Deshalb fordert die EU Richtlinie EPBD (Energie Performance of Buildings Direktive) zur Geamtenergieeffizienz von Gebäuden unter anderem die einmalige Inspektion von Heizungsanlagen im Gebäudebestand, deren Wärmeerzeuger älter als 15 Jahre sind.
Die im Juli 2008 in Kraft getretene DIN EN 15378 "Heizungssysteme in Gebäuden - Inspektion von Kesseln und Heizungssystemen" beschreibt ein Verfahren zur energetischen Inspektion von Heizungsanlagen. Die Handlungsvorschriften erfolgen in einem nationalen Anhang (NA) zur Norm.
Ziel ist es, energetischen Schwachstellen aufzuspüren, das Energieeinsparpotential überschlägig zu ermitteln und den Anlagenbetreibern konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Anlagenerneuerung aufzuzeigen.
Ein Verfahren zur einmaligen Inspektion von Heizungsanlagen ist das Checklistenverfahren (Heizungs-Check). Dazu hat der VdZ und der ZVSHK mit Marktpartnern ein Verfahren entwickelt, dass die wesentlichen Komponenten einer Heizungsanlage,
• den Wärmeerzeuger
• die Wärmeverteilung
• die Wärmeübergabe
mit Hilfe eines Punktesystems bewertet.
Die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage werden dabei vom Heizungsfachmann durch eine Kombination von Messungen und visueller Beurteilung begutachtet und im Hinblick auf ihre Qualität mit "Malus"-Punkten bewertet.
Der Betreiber erhält anschließend einen Inspektionsbericht mit den einzelnen Bewertungen.
Die kompletten Dokumente (inkl. dem Inspektionsbericht und die Heizungsanlagenbewertung) liegen für Sie hier zum download bereit.
Insbesondere für den Heizungsfachmann und den Energieberater stellt dieses Verfahren eine Basis für die daraus resultierenden Vorschläge zur Optimierung oder Sanierung der Heizungsanlage dar.
Insbesondere der hydraulische Abgleich stellt eine Herausforderung an die Fachleute dar, denn ohne die geeignete Software zur Ermittlung der Voreinstellwerte geht nichts.
Die "passende" Software für den Heizungscheck in Bestandsanlagen finden Sie unter www.hydraulischer-abgleich.de unter "Der hydraulische Abgleich" - "Wissen kompakt"







