(openPR) München (22. August 2005) – Wasserschäden verursachen in Haushalten nach Angaben der deutschen Versicherungswirtschaft durchschnittlich Kosten von 20.000 Euro. Und wessen Hausrat nicht versichert ist, bleibt auf dem Schaden sitzen. Ein Leitungs-Check kostet hingegen nur ein paar Euro und schont obendrein die Nerven. Die Innungsfachbetriebe der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Branche in Bayern empfehlen eine jährliche Überprüfung, um Gefährdungen und Schäden frühzeitig zu erkennen und wenn nötig, Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen.
Bei einem Rohrbruch ist Eile geboten, um teure Folgeschäden, z.B. durch einsickerndes Wasser ins Mauerwerk, zu vermeiden. Das gilt insbesondere bei versteckt liegenden Leitungsschäden, die der SHK-Fachmann heute mittels akustischer Leckortung aufspürt, ohne Dreck zu hinterlassen. Die Tage von Hammer und Meißel gehören der Vergangenheit an.
Nach der Reparatur folgt eine Druck- und Dichtigkeitsprüfung. Nicht, dass am Ende Feuchtigkeit unbemerkt in anliegende Räume durchsickert. Damit es erst gar nicht soweit kommt, empfehlen die Innungsfachbetriebe der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Branche einen jährlichen Trinkwasser- und Entwässerungs-Check.
Blei kein Thema in Bayern
Beim Trinkwasser-Check werden die Beschaffenheit des Netzes sowie die Wasserqualität überprüft. Insbesondere alte Metallleitungen können korrodieren und das Trinkwasser verunreinigen. Entwarnung geben die SHK-Experten beim Thema Blei: In Bayern werden seit über hundert Jahren keine Bleirohre mehr in Häuser eingebaut.
Eine weitere Quelle für Gesundheitsgefahren sind Warmwasserspeicher. Hier können sich in stehendem Wasser bei Temperaturen um 40 Grad Celsius schnell Krankheitserreger bilden. Durch Einatmen der Tröpfchen, z.B. beim Duschen, können sie übertragen werden. Die Messung der Wassertemperatur und korrekte Einstellung am Speicher verhindert dies.
TÜV für die Toilette
Überflutete Keller oder Badezimmer? Das muss nicht sein. Beim Entwässerungs-Check überprüft der SHK-Fachmann die Rückstaueinrichtungen, den Zustand der Leitungen sowie Be- und Entlüftung. Ist alles in Ordnung, gibt es Prüfprotokoll und –siegel.
Diese und weitere Tipps rund um das Thema Wasserleitungen sowie Informationen zu Preisen und Dauer der einzelnen Maßnahmen geben die Innungsfachbetriebe der SHK-Branche Bayern. Mehr finden Sie unter www.haustechnikbayern.de (Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern).
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Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
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Im Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern sind rund 60 bayerische Innungen zusammengeschlossen. Der Verband vertritt ca. 5.300 Handwerks-Betriebe, z.B. Installateure & Heizungsbauer, Spengler, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer. Sie beschäftigen bayernweit etwa 45.000 Mitarbeiter.
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