(openPR) BERLIN. Zur Forderung des CSU-Generalsekretärs Söder, ein allgemeines Ausgehverbot für Jugendliche unter 14 Jahren zu erlassen, erklärt der jugendpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus :
Herr Söder scheint Feiertage und Jahreswechsel unerfreulich verbracht zu haben - oder wie sonst soll man seinen Vorstoß erklären, der wohl eher in ein Bürgerkriegs- oder Katastrophen-Szenario passt, als ins heutige Deutschland!
Generelle Ausgehverbote für Kinder und Jugendliche sind Unfug. Deutschland ist ein freies Land, und das gilt auch für Kinder und Jugendliche.
Natürlich gibt es Kinder- und Jugendkriminalität, und natürlich gibt es Familien, in denen der Erziehungsauftrag nicht zureichend erfüllt wird. Daran wird aber ein Ausgehverbot nichts ändern. Ein konstruktiver Beitrag, Fehlentwicklungen im Elternhaus aufzufangen, wäre beispielsweise ein umfassendes, als echtes Erziehungskonzept entwickeltes System der Kindertagesbetreuung im Vorschulalter, wie die FDP es fordert, und ein stärkeres Eingehen der Betreuungseinrichtungen auf die Bedürfnisse der jungen Familien, um sie in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe der Kindererziehung besser zu unterstützen










