(openPR) BERLIN. Zu den Ankündigungen u.a. der Barmer Ersatzkasse bei dem Teil ihrer Versicherten, der sich für ihr Hausarztmodell entscheidet, auf die Praxisgebühr verzichten zu wollen, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Dieter THOMAE:
Die FDP setzt sich dafür ein, dass die Versicherten möglichst große Wahlfreiheiten bei der Gestaltung ihres Versicherungsschutzes haben. Insofern begrüßen wir es, dass einige gesetzliche Krankenkassen ihren Versicherten nun eine Alternative bieten wollen. Entweder sie wählen einen Hausarzttarif, bei dem sie keine Praxisgebühr bezahlen müssen, wenn sie immer erst zu einem Hausarzt gehen. Oder aber sie entscheiden sich nach wie vor für die freie Arztwahl, müssen dann aber die Praxisgebühr wie bisher bezahlen.
Ob die Option eines Hausarztmodells wie behauptet Geld einsparen wird, mag dahin gestellt bleiben. Das werden die nächsten Monate zeigen. Etwas anderes steht dagegen heute schon fest. Die Freude über mehr Wahlmöglichkeit täuscht nicht darüber hinweg, dass die Praxisgebühr eine schlechte Wahl ist und bleibt, die notwendige Zuzahlung zu organisieren. Sie ist verwaltungsaufwändig und entfaltet nur begrenzte Steuerungswirkung. Besser wäre eine prozentuale Zuzahlung im Rahmen der Kostenerstattung, wie die FDP das in einem Antrag im Deutschen Bundestag gefordet hat.









