(openPR) Oder müsste es heißen: was ist heute nicht designt? Vom Schreibtischstuhl bis zum Kugelschreiber, ja sogar der Türgriff des neuen Sportwagens, sind das Ergebnis professioneller Designstudien, die Objekte analysieren und auswerten und bestimmen was sie ihrem Betrachter suggerieren sollen.
Richtig erkannt haben die Profis dabei, dass Design nicht nur über das Auge wahrgenommen wird. So gibt es ja tatsächlich Geruchs-Designer, Geräusch-Designer, und natürlich Haptik-Designer, die jedes der fünf menschlichen Sinne zu verführen versuchen, indem sie Töne, Düfte und Flächen verändern bis sich beim Betrachter, Zuhörer oder einer schnellen Berührung ein wohliges, vertrautes Gefühl einstellt. Apple-Jünger gehören sicher zu denen, die dieses wunderbare Gefühl mit am besten kennen. Schließlich sind sie nicht nur willens ein Produkt wie beispielsweise das iPhone ungesehen zu kaufen, sie sind auch bereit 30 Prozent mehr dafür zu zahlen, als für ein vergleichbares Konkurrenzprodukt.
Ein weiteres faszinierendes Beispiel für eine solche Harmonie von Form und Persönlichkeit ist der MINI. Chefdesigner Gert Volker Hildebrand ist nicht nur eine Wiederbelebung des Kultautos gelungen, sondern fast schon eine Wiedergeburt. Ist dies wirklich nur über ein kreatives Design zu schaffen oder ausgeklügelte Käuferstudien? Was ist es, dass Menschen dazu bringt, rationale Argumente wie die Größe des Kofferraums und Beinfreiheit zugunsten runden Retro-Tachos und englischem Flaggendesign aufzugeben oder zumindest zurückzustellen?
Design ist wohl doch nicht alles?
Beim QUERDENKER Club-Abend am 15. Januar 2009 wird das Geheimnis gelüftet. Im Münchener Maritim Hotel spricht Gert Volker Hildebrand, Chefdesigner des MINI in einem spannenden und informativen Vortrag über Mythos und Erfolg des kleinen Kultautos. Natürlich bietet sich auch hier wieder die Gelegenheit zum gemeinsamen querdenken, netzwerken und Kontakte knüpfen. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 150 begrenzt. Der Veranstalter empfiehlt daher eine frühzeitige Buchung unter www.querdenker-welt.de.
Über Gert Volker Hildebrand
Der 53-jährige MINI Designchef startete nach Ingenieurs- und Designstudien in Karlsruhe, Braunschweig und London bei Opel, wo er den Kadett E zeichnete. Bei VW arbeitete der geborene Lörracher ab 1986 maßgeblich an Golf III und IV sowie am Sharan-Facelift und am Bora mit. 1995 wurde er Designchef bei Seat in Matorel/Spanien und gestaltete Toledo, León sowie das neue Seat Markengesicht. Nach zwei Jahren als Chef des europäischen Mitsubishi-Designzentrums übernahm er am 1. Januar 2001 bei BMW in München den Posten des MINI-Designchefs.











