(openPR) München, den 12. Dezember 2008 - In einem exklusiven Beitrag für das Internetportal MONTE (monte-welt.com) gesteht ZDF-Moderator Markus Lanz, dass er seine alte Heimat Südtirol als junger Student für immer verlassen wollte: „Früher roch es. Überall. Nach Bohnerwachs und Spießigkeit und viel mehr noch nach Kuh und Schwein und Mist, und wenn du in der falschen Familie wohntest, auch nach Bier und Schnaps und billigem Wein. All das wollte ich endgültig hinter mir lassen.“
Mit dem Thema „Heimat“ hatte der 39-Jährige laut MONTE lange Zeit Probleme: „Ich hatte mich der Illusion hingegeben, Heimat sei ein treudoofer Begriff für verhuschte Sozialpädagogen. Oder was für Ewiggestrige. Oder ein abgesperrtes Stück Wald, in dem die Kastelruther Spatzen wohnen. Und wer sich daneben benimmt, muss sich zur Strafe zehnmal von Florian Silbereisen abschlecken lassen“.
In seinem MONTE-Essay beschreibt der Moderator („Lanz kocht“, „Gut zu wissen“) außerdem, wie er heute reagiert, wenn er von Deutschland aus in die Südtiroler Berge fährt: „Es gibt diesen kurzen, aber erhabenen Moment, wenn am Horizont die ersten Berge auftauchen. Ich bilde mir ein, dass es lustig sein müsste, in genau diesem Moment mein Gesicht zu beobachten: Es scheint mir, als würde es blöde zucken und irgendwie wohl auch leuchten“.
Lanz, der MONTE auch eigene Foto-Aufnahmen aus Südtirol zur Verfügung gestellt hat, zieht es mittlerweile sogar zurück in die Heimat: „Es müsste ganz schön sein, irgendwann mal wieder etwas mehr Zeit in Südtirol zu verbringen. Ein paar Wochen vielleicht. Für den Anfang. Und dann immer noch ein paar mehr“.
Im ZDF am Sonntag, den 14. Dezember, um 11 Uhr: „Markus Lanz daheim: Mein Advent in Südtirol“. Eine Sendung, in der unter anderem der Fernsehkoch Horst Lichter zu Gast ist.
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