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Zunahme an Fachkräften in Mittel- und Osteuropa

(openPR) Untersuchung von HILL International bestätigt Zunahme an qualifiziertem Personal / Verbessertes Personalangebot bietet Unternehmen Chance für qualitatives Wachstum

Wiesbaden, 11. Dezember 2008 – Qualifiziertes Personal ist derzeit in Mittel- und Osteuropa wieder gut zu finden. Nachdem die Arbeitsmärkte Mittel- und Osteuropas in den vergangenen Jahren zunehmend durch einen Mangel an qualifiziertem Personal geprägt waren, der vielfach die Expansion westlicher Unternehmen behindert hat, kann gegenwärtig wieder eine Zunahme des Angebots verzeichnet werden. Das bestätigt eine Untersuchung der auf die Märkte Mittel- und Osteuropas spezialisierten Personal- und Managementberatung HILL International. Für Unternehmen, die sich verändern wollen oder vorhaben, in neue Märkte zu investieren, bieten sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt neue Chancen.



„War qualifiziertes Personal noch vor einigen Monaten schwer auf dem offenen Arbeitsmarkt zu finden, hat sich die Lage verbessert. Wir stellen fest, dass in Ländern wie Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Russland eine signifikante Zunahme sowohl an Facharbeitern als auch an Professionals und Bewerbern auf der Managementebene zu verzeichnen ist“, erläutert Carola Scheffel, Geschäftsführerin von HILL International Deutschland mit Sitz in Wiesbaden, und erklärt weiter: „Die Zunahme an Fachkräften bietet große Chancen für international tätige Unternehmen, die sich trotz oder gerade wegen der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise verändern wollen. Denn jetzt steht hoch qualifiziertes, gut ausgebildetes und interkulturell versiertes Personal zur Verfügung.“

Gründe für Zunahme an Fachkräften
Bedingt durch die derzeitige internationale Wirtschafts- und Finanzlage liegen die Gründe für die Zunahme an Fachkräften in den Ländern Mittel- und Osteuropas auf der Hand: Zum einen kehren aufgrund des zunehmenden Personalabbaus vermehrt gut ausgebildete Spezialisten und Manager aus dem westlichen Ausland in ihre Heimatländer zurück. Diese verfügen über dort erworbene Fremdsprachenkenntnisse und Berufspraxis in einer modernen westlichen Arbeitsumgebung. In Polen beispielsweise nimmt die Zahl der „Heimkehrer“ aus Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Frankreich, Spanien und den USA stetig zu. Die Slowakei rechnet mit circa 15.000 Rückkehrern aus dem westlichen Ausland.

Zum anderen setzen Unternehmen vor Ort Personal mit der notwendigen Berufserfahrung frei. So ist in Polen der Produktionssektor in der glas-, chemie- und metallverarbeitenden Industrie betroffen, aber auch die Bauwirtschaft sowie die Immobilien- und Bankenbranche. In Russland haben mindestens elf Prozent der russischen Unternehmen in den letzten drei Monaten ihre Belegschaft reduziert. 34 Prozent der in Russland tätigen größeren Unternehmen planen für das nächste Jahr einen Personalabbau besonders im Produktionssektor. Betroffen sind hier insbesondere die Kfz-Industrie und der Bankensektor. Und in Tschechien rechnet man etwa in der Automobil-, Glas- und Textilindustrie mit Personalfreisetzungen.

Chance für qualitatives Wachstum
Hierdurch wird hoch qualifiziertes Personal, das vor einigen Monaten noch Mangelware war, für solche Unternehmen verfügbar, die jetzt die Chance zum Ausbau oder zu einer Verbesserung ihres Mitarbeiterbestands nutzen wollen.

Der Fachkräftemangel stellte in den letzten Jahren vielfach einen begrenzenden Faktor beim Auf- und Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebsniederlassungen in Mittel- und Osteuropa dar. Hier zeichnet sind gegenwärtig eine deutlich verbesserte Lage ab. Carola Scheffel weist darauf hin, dass diese Situation auch Chancen für Unternehmen bietet, die bereits vor Ort tätig sind und aktuell nicht über einen Ausbau ihrer Belegschaft nachdenken: „Die ohnehin bestehende Fluktuation und ein aktives Personalmanagement können zu einer Optimierung des Personalbestands genutzt werden. Das eingesetzte Human Capital ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg der Unternehmung. Fast jedes Unternehmen, das in der Vergangenheit Kompromisse bei der Mitarbeiterqualität machen musste, sollte das Potenzial der gegenwärtigen Situation an den Arbeitsmärkten nutzen. Gerade jetzt haben Unternehmen die Chance, sich von den Wettbewerbern zu differenzieren – ohne Headcounts zu erhöhen oder große Investitionen zu tätigen.“

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