(openPR) Führungskräfte und Personaler lernen in der Klinik Möhnesee mehr über Behandlungsmethoden bei psychosomatischen Beschwerden.
Immer mehr Manager aus den mittleren und oberen Etagen nehmen das so genannte Sabbatjahr in Anspruch. Dass sie sich dann wegen Burn-out in einer psychosomatischen Klinik behandeln lassen, anstatt – wie vorgeschoben – ein paar Monate auf den Seychellen zu leben, ist mittlerweile auch kein großes Geheimnis mehr.
Auch die Klinik Möhnesee bemerkt den gestiegenen Bedarf von Arbeitnehmern an psychosomatischen Behandlungsangeboten. „In den letzten Jahren hatten wir etwa 40 Prozent mehr Anfragen von Unternehmen, die sich vor dem Problem sehen, dass ihre Angestellten wegen Erschöpfungszuständen und psychischen Belastungserscheinungen ausfallen“, erzählt Uwe Hackenbracht, Verwaltungsdirektor der Klinik Möhnesee. Darunter seien sowohl DAX-Unternehmen, mittelständische Firmen, als auch Arbeitnehmer aus dem europäischen Ausland gewesen. „Da psychosomatische Beschwerden oftmals mit langen Ausfallzeiten verbunden sind, die Unternehmen jährlich mittlerweile Summen im Milliardenbereich kosten, haben wir hier präventiven Handlungsbedarf gesehen.“ Wieso nicht direkt Personaler bzw. Führungskräfte dafür sensibilisieren, wie sie erste Anzeichen von psychischen Belastungen oder sogar schon Störungen bei ihren Mitarbeitern und Kollegen erkennen? Und wie damit umgehen?
Teilnehmer „lernen“ von Patienten
Keine Frage: Bei einer solch hohen Nachfrage musste die Umsetzung der Idee ausgelagert werden. So entstand der eigenständige Bereich Dr. Becker Beratung & Training, der bei seinen Schulungen auf das multiprofessionelle, medizinisch-therapeutische Wissen innerhalb der Dr. Becker Klinikgesellschaft und eben auch aus der Klinik Möhnesee zurückgreift. In der Einrichtung am Möhne-Stausee finden jetzt beispielsweise Veranstaltungen statt, bei denen Manager oder Personalentwickler in Kontakt mit Betroffenen treten und Einblicke in die Arbeit einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik erhalten. Besonderheit für die Teilnehmer ist, dass sie hier mit Arbeitnehmern aus ähnlichen Positionen zusammengeführt werden, die ihrerseits berichten, warum sie in der Klinik sind. „Wir haben von den Teilnehmern dieser Veranstaltungen äußerst positive Rückmeldungen erhalten und werden das Angebot gerne weiterführen“, so der Klinikleiter.












