(openPR) Zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch kam kürzlich eine Delegation von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern aus dem HLB-Netzwerk mit Politikern von CDU und SPD in Berlin zusammen. Themen waren die Reform des Erbschaftsteuerrechts sowie das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz.
„Die Gespräche sind sehr konstruktiv geführt worden“, sagt Heiner Röttger von der Münsteraner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH. „Wir haben alle für unsere Mandanten wichtigen Fragen ansprechen können und sind stets auf interessierte Zuhörer gestoßen.“
Im Mittelpunkt stand zum einen die Reform des Erbschaftsteuerrechts, bei der letzte Unklarheiten beseitigt werden konnten. Besonders interessant, so Röttger, sei die Unterredung mit dem Berichterstatter der SPD zur Erbschaftssteuerreform, Florian Pronold, gewesen: „Er hatte an allen Gesetzesberatungen selbst teilgenommen und war hervorragend informiert.“
Den zweiten Schwerpunkt der Gespräche, an denen von der CDU u.a. Otto Bernhardt, Leo Dautzenberg und Olaf Gutting teilnahmen, bildete das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, mit dem das Handelsgesetzbuch nach Angaben Röttgers näher an die internationalen Bilanzierungsregeln (IFRS) herangeführt werden soll. „Wir haben den Mitgliedern des Finanzausschusses vor allem verdeutlicht, dass mittelständische Unternehmer keine „Luft“ in ihren Bilanzen sehen wollen. Dieses geschieht z.B. dann, wenn Entwicklungskosten für Produktinnovationen in der Handelsbilanz aktiviert werden müssen, in der Steuerbilanz aber weiter als Aufwand gelten. Diese Posten sind wenig greifbar und gesetzliche Vorgaben könnten je nach Interessenlage einseitig ausgelegt werden.“
„Alles in allem“, so fasst Heiner Röttger die Gespräche in Berlin zusammen, sei es wichtig gewesen, „den Finanzpolitikern die Position unserer mittelständischen Mandanten deutlich zu machen und zu erklären, warum eine Verkomplizierung des Bilanzrechts niemandem diene“.










