(openPR) Das Programm des Unternehmens 40-30 ist auf die Instandhaltung von Ionenimplanter-Subarrays für die Herstellung von Halbleitern spezialisiert
Version 1 des Programms Sigap befindet sich in der Testphase am Standort Grenoble. Seit über einem Jahr steuert Sigap dort rund einhundert Prozeduren, von denen einige aus einhundert Screens bestehen. Bei 1.200 Arbeitsschritten wurden laut Unternehmen null Fehler verzeichnet, eine Verbesserung der Produktivität, eine Steigerung des MTBF (Mean Time Between Failures, mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen) sowie eine vollständige Beherrschung der Prozeduren zur „Vernichtung“ der Fehlerkosten. Die mit einer Sprachversion konzipierte Version 2 kommt im Juni 2009 auf den Markt, die Entwicklung der Version 3 mit Videoprozessen soll bis Anfang 2010 laufen.
Der Test läuft derzeit an fünf Standorten von 40-30 in Frankreich, die auf Vakuum-Technologien, ultrareine Technologien, Elektronik, Ventile und Radiofrequenzen spezialisiert sind sowie am Unternehmensstandort in Singapur. Alle Standorte sind mit dem Sigap-Hauptserver verbunden, darunter fast 50 Terminals mit der zentralen Prozeduren-Datenbank. In der Zentrale arbeiten zehn Mitarbeiter an der Entwicklung neuer Prozeduren. Das F&E-Team arbeitet außerdem an einer Site-Version, wobei der Alpha-Site ein linearer Ionenimplanter des LETI in Grenoble ist.
Sigap ist ebenfalls ein Tool für Schulung und Wissenstransfer, das sich für die Instandhaltung und Produktion aller Industriezweige eignet. Das Programm verkürzt die Schulungszeiten und benötigt für die Wartung kein hoch qualifiziertes Personal. Bisher war eine sechsmonatige Schulung notwendig, bis ein erfahrener Techniker die Wartung von Implanter-Subarrays beherrschen konnte. Aufgrund des Programms kann ein Arbeiter die Wartung in einem Monat durchführen.
40-30 verfolgt das Ziel, mit Sigap und den Folgeversionen im nächsten Geschäftsjahr einen Umsatz von zwei Millionen Euro zu erzielen. Die Entwicklung wird von der staatlichen französischen Innovationsagentur OSEO unterstützt.
Kerngeschäft von 40-30 ist die Wartung, Instandhaltung und die Reparatur von Subarrays und Ausstattungen in den eigenen Werkshallen oder am Standort des Kunden. Diese Tätigkeiten erstrecken sich auf die Vakuumtechnologie, Kontrollen und nicht-zerstörende Prüfungen, Reinigung, Wiederaufbereitung, ultrareine Umgebung und die Bereiche Radiofrequenz, Elektronik und Regulierung. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Halbleiterindustrie setzt 40-30 sein Know-how in folgenden Industriezweigen ein: Luft- und Raumfahrt, Lebensmittelindustrie, Automobilindustrie, chemische und pharmazeutische Industrie sowie Photovoltaik. Das Unternehmen verfügt über neun Standorte in Frankreich und eine Tochtergesellschaft in Singapur. 40-30 erwirtschaftet mit 210 Mitarbeitern einen Jahresumsatz in Höhe von 20 Millionen Euro.










