(openPR) HERXHEIM: Marion Bohn hat über ihre Panikattacken gesiegt und ein Buch darüber geschrieben – Große Resonanz auf Internetseite
Marion Bohn aus Herxheim litt 20 Jahre lang unter Panikattacken und traute sich alleine nicht aus dem Haus. Dann entwickelte sie ihre eigene Methode, um ihre Angst zu besiegen. Erfolgreich. Sie beschreibt sie in ihrem Buch „Panikattacke sucht neuen Wirkungskreis“. Die allererste Panikattacke traf sie wie eine unsichtbare Klammer, die sie umschnürte und zur Bewegungsunfähigkeit erstarren ließ. Anfang 20 war sie damals, und mit ihrer Freundin auf dem Rückflug vom Urlaub auf Gran Canaria. „Die Panikattacke kam während einer Zwischenlandung, wir saßen im Warteraum, ich wollte nicht mehr in das Flugzeug einsteigen.“ Viereinhalb Stunden lang habe sie sich nicht bewegt und auch nicht sprechen können. Wenn Marion Bohn von ihrem zwei Jahrzehnte dauernden Leidensweg berichtet, fällt es schwer, zu glauben, dass die attraktive, lebenslustig wirkende 44-Jährige mit den strahlenden Augen und der roten Lockenmähne tatsächlich 20 Jahre lang unter heftigen Panikattacken litt, die ihren Alltag beherrschten. „Meine Hände zitterten, mein Puls raste, Schweiß bildete sich auf meinem Rücken.“ Wenn sie Bekannte gesehen habe, habe sie sich geduckt, um ja nicht angesprochen zu werden. Einen Satz gebe es, den habe sie während ihrer Leidenszeit oft gehört: „Das bildest du dir doch nur ein.“ Doch Herzrasen, Schweißausbrüche, all das war real. Heute weiß Bohn: „Auslöser waren meine Gedanken. “Am allerschlimmsten sei die Angst vor den Panikattacken gewesen. Doch Marion Bohn hat einen Weg aus dieser Angstspirale gefunden. Sie hat sehr viel Kraft dafür gebraucht. „Aber du musst dir selber helfen, sonst geht es nicht", weiß sie heute. Und was ist mit Fachärzten, Psychologen, Therapeuten? „Die sind natürlich wichtig“, unterstreicht Bohn, stellen sie doch Diagnosen und behandeln psychische Störungen. Ihr Buch, sagt sie, diene rein informativen Zwecken. „Es beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen.“ Bewusst verzichte sie auf wissenschaftliches Beiwerk. Sie selbst habe viele Entspannungstechniken und Therapien ausprobiert und eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich. „Nichts hat geholfen.“ Dann habe sie plötzlich für sich die PAN-Methode, entdeckt. Mitten im Supermarkt habe sie gemerkt, wie ihr der Schweiß ausbrach und eine Panikattacke sich ankündigte. Da habe sie plötzlich ihren ganzen Frust und Zorn heraus geschrieen und beschlossen, dem vermeintlich übermächtigen „Angstlöwen“ endlich die Stirn zu bieten. Sie entwickelte ihre ureigene Methode zur Panikbewältigung und veröffentlichte ihre Erfahrungen als Internet-Tagebuch. Mit riesiger Resonanz. Unzählige Betroffene lasen ihre Ratschläge, tauschten sich mit ihr aus, wollten alles über ihre Methode wissen. „Dann habe ich das Buch geschrieben“, sagt Bohn. Sie will damit Betroffene ermuntern, den Teufelskreis aus Angst, Rückzug, Depression zu durchbrechen und sich dem Leben zu stellen. Täglich beantwortet sie Dutzende von Mails, erhält Feedback wie: „Es ist verblüffend, wie mir das alles schon hilft.“ Ihre Brötchen verdient die Mutter einer Tochter heute im Bereich Software-Entwicklung. Leser ihres Buches dürfen sich ausdrücklich gerne per E-Mail mit ihr austauschen. „Gebt die Verantwortung für euer Leben nicht ab“, rät sie allen Betroffenen. „Werdet vom Angsthasen zum Angstlöwen und fahrt eure Krallen aus.“












