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Risikobewertung in Unternehmen – Cashflow-at-Risk jetzt in ITS integriert

02.12.200812:28 UhrIT, New Media & Software
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(openPR) Die Entwicklung des Moduls „Cashflow-at-Risk“ des Integrated Treasury Systems ITS der ecofinance ist Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit mit der Universität Graz.

Graz, 24. November 2008 – ecofinance, führender deutschsprachiger Softwareentwickler im Treasury Management, setzt auf die enge Zusammenarbeit mit Universitäten, um sein integriertes Treasury System ITS permanent fachlich zu verbessern. So wurde aktuell die Diplomarbeit von Bernd Steinberger am Institut für „Banken und Finanzierung“ der Universität Graz zum Thema „Cashflow-at-Risk“ fertiggestellt und in ITS integriert. Durch diese Weiterentwicklung des Value-at-Risk-Ansatzes werden auch operative Cashflows in einem Risikomaß berücksichtigt.



„Die Zusammenarbeit mit den Universitäten ist für beide Seiten gewinnbringend. Die Studenten erhalten Einblick in die praktische Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse, ecofinance kann zugleich sicherstellen, dass die Softwarelösungen stets auf dem neuesten Stand von Forschung und Entwicklung sind“, beschreibt Dr. Karlheinz Schlögl, Managing Director bei ecofinance, die Motivation für die langjährige Kooperation mit den Grazer Universitäten.
Bernd Steinberger hat am Institut für „Banken und Finanzierung“ der Universität Graz seine Diplomarbeit „Cashflow-at-Risk“ erarbeitet. Ebenfalls aus der Feder des ambitionierten Product Managers stammt das Konzept für die Umsetzung als Modul des Integrated Treasury Systems ITS.

Systematik
Das bestehende ITS-Modul „Value-at-Risk“ bewährt sich beim Einsatz von Portfolios von Finanzinstrumenten. Mit dem neuen „Cashflow-at-Risk“-Modul werden nun neben finanziellen Cashflows auch unternehmensindividuelle Einnahmen und Cashflows einbezogen. Im Unterschied zum für kurzfristige Risikomessung ausgelegten Value-at-Risk können beim Cashflow-at-Risk auch langfristige Betrachtungszeiträume (mehrere Monate, Quartale oder Jahre) sinnvoll ausgewertet werden. Dies ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Risiken und eine Optimierung der Liquiditätsplanung.
Der Cashflow-at-Risk zielt auf das Downside-Risiko ab. Es wird also die maximale Unterschreitung eines Cashflows für eine bestimmte Betrachtungsperiode, die mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintreten wird, gemessen. Sämtliche Cashflows, die im Unternehmen anfallen, können für die Risikoermittlung herangezogen werden. Als Ergebnis erhält der CFO einen einzelnen aussagekräftigen Wert, der leicht vergleichbar und kommunizierbar ist.
Beim Cashflow-at-Risk sind drei Ansätze möglich: Bottom-up nach J.P. Morgans RiskMetrics, Top-down unter Berücksichtigung historischer Cashflow-Daten sowie Exposure-based, bei dem auch makroökonomische Variablen Berücksichtigung finden. Aufgrund der Flexibilität des Bottom-up-Ansatzes nutzt ecofinance diese Variante und bezieht bei der Ermittlung des Cashflow-at-Risk Marktpreisrisiken mit ein, wobei auch kundenindividuelle Anpassungen möglich sind.

Fünf Schritte zum Cashflow-at-Risk
Bernd Steinberger schlägt zur Risikomessung fünf Arbeitsschritte vor und hat diese auch im Treasury-System ITS von ecofinance umgesetzt: Nach der Maß-Spezifikation (1), in welcher der betrachtete Zeithorizont sowie das Konfidenzniveau festgelegt sind, werden im Rahmen des Exposure Mapping (2) Funktionen in verschiedenen Komplexitätsstufen bestimmt, die den Zusammenhang zwischen Finanzergebnis und Marktpreis abbilden. Basierend auf prognostizierten Verteilungen der Risikofaktoren wird sodann eine Monte Carlo Simulation durchgeführt (3), die mögliche Preisentwicklungen in der Zukunft abbildet. Auf diese Weise entstehen je Risikofaktor 10.000 oder mehr Preispfade beziehungsweise Szenarien. Die so erhaltenen Marktpreise je Szenario werden in die Exposure Map eingesetzt, um schließlich mögliche zukünftige Finanzergebnisse ermitteln zu können (Wertermittlung (4)). Anschließend erfolgt die eigentliche Risikoberechnung (5). Dabei kann neben dem absoluten auch der relative Cashflow-at-Risk ermittelt werden.

Beispielhaft
Ein Unternehmen plant während des kommenden Jahres Cashflows in Höhe von 15 Millionen Euro zu generieren und ermittelt bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent und einem Zeithorizont von einem Jahr einen absoluten Cashflow-at-Risk in Höhe von 12 Millionen Euro. Dies bedeutet, dass das Unternehmen zu 95 Prozent sicher ist, dass der Gesamt-Cashflow im kommenden Jahr nicht weniger als 12 Millionen Euro betragen beziehungsweise der prognostizierte Gesamt-Cashflow um maximal drei Millionen Euro (relativer Cashflow-at-Risk) unterschritten wird.

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