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Zukunftsmarkt Robotik?

01.12.200809:27 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Berlin, 01.12.08 Was lange als Science Fiction galt, soll bald zum Alltag gehören: Intelligente Roboter helfen im Haushalt, erleichtern die Ernte oder assistieren im Operationssaal. Im Mitte Oktober veröffentlichten World Robotics Report 2008 bescheinigt der internationale Robotikverband (IFR) der Branche enormes Wachstumspotenzial. So prognostiziert der IFR, dass zwischen 2008 und 2011 professionelle Serviceroboter im Wert von mehr als 9 Milliarden US Dollar verkauft werden. Für Haushalt, Unterhaltung und Pflege sollen noch einmal 5,7 Milliarden dazukommen. Doch Dr. Jens Hanke, Robotikexperte und Geschäftsführer des Berliner Unternehmens Robowatch Technologies bewertet die Zahlen zurückhaltender: „Den Servicerobotikmarkt als solchen gibt es noch nicht. Während Roboter im militärischen Bereich immer stärker nachgefragt werden, sind im zivilen Umfeld noch viele Hürden zu überwinden – zumal die Anwendungen vielfältiger sind. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, neben unserer bestehenden Produktpalette, immer neue Lösungen für spezifische Probleme zu finden.“



Robowatch entwickelt und vertreibt seit sieben Jahren mobile Sicherheitsroboter, die überall dort zuverlässigen Schutz bieten, wo die Überwachung eines Objektes durch Menschen gefährlich, unzumutbar oder nicht finanzierbar ist. Im Kern geht es immer darum, autonom bzw. teilautonom steuerbare mobile Roboter in unterschiedlich großen, komplexen und dynamisch veränderlichen Einsatzumgebungen agieren zu lassen. Dabei können die Maschinen u. a. eine sichere Distanz gewährleisten und so den Menschen bei riskanten und ermüdenden Arbeiten unterstützen, rechtzeitig vor Gefahren warnen und schützen.

Robotik-Know-how lässt Fahrzeuge autonom agieren
Gerade auf dem Gebiet unbemannter Fahrzeuge und Robotiksysteme (Unmanned Ground Vehicles, UGVs) ist Robowatch weltweit führend. Das Unternehmen entwickelt hoch spezialisierte Robotersoftware sowie -elektronik und integriert diese in bestehende Fahrzeuge. Der Schlüssel zum autonomen Fahren liegt in der fehlerfreien Beherrschung der Technik, die Fahrzeuge in die Lage versetzt, Situationen zu sehen, zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Die Basis dafür legt Robowatch mit seinen Entwicklungs- und Softwaremodulen zur eigenständigen Gewinnung von Umweltdaten in allen Geländearten, zur selbständigen Lokalisierung, Navigation, Hinderniserkennung und -umfahrung oder auch zur Personenerkennung.

Entwicklungsprojekte zum Schutz des Menschen
Dieses Know-how ist bei unterschiedlichsten, internationalen Projekten gefragt. Derzeit entwickelt das Unternehmen z.B. ein autonomes Feuerwehr-Einsatzfahrzeug, das ohne Besatzung in einem Brandherd einfahren kann. In Kooperation mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (VFDB) haben die Robotikspezialisten ein Steuerungskonzept für ein Luftschiff entwickelt, das die Suche nach Brandherden oder die Lageeinschätzung nach Unfällen unterstützen soll, indem es autonom über das betroffene Gebiet fährt.

Außerdem arbeitet Robowatch an einem autonomen Bagger für die Abtragung von radioaktivem Material. Diese Technologie kann in Kernkraftwerken sowie wie in kontaminiertem Gelände, z.B. in Tschernobyl, zum Einsatz kommen und verhindern, dass sich Menschen in den lebensgefährlichen Bereich begeben müssen.

Robowatch-Gründer Jens Hanke ist sich sicher: „Zukünftig wird es ein Nebeneinander von Mensch und Roboter geben, ob im Haushalt, in sozialen Einrichtungen, in der Landwirtschaft oder bei Überwachungsaufgaben. Deshalb begrenzen wir uns auch nicht auf ein spezielles Anwendungsfeld, sondern suchen nach immer neuen Herausforderungen.“

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