(openPR) Bonn, 28. November 2008 – Der Verein für kontrollierte alternative Tierhal-tungsformen, e. V. (KAT), Bonn, wird die Vorwürfe gegenüber dem branden-burgischen Hühnerei-Produzenten Landkost überprüfen.
Der Tierschutzorganisation PETA zufolge etikettiere Landkost gewöhnliche Eier um und verkaufe sie als Bio- oder Freilandeier. „Wir werden den Sachverhalt lückenlos aufklären und gegebenenfalls Konsequenzen einleiten. Darüber hinaus werden wir prüfen, wie wir die Kontrollen weiter verbessern können“, sagt Caspar von der Crone, Geschäftsführ von KAT. Ein Tag zuvor war Landkost bereits in die Kritik des ZDF-Magazins Frontal geraten. „Leider keine Hühner draußen – obwohl der Betrieb Eier aus Freilandhaltung verkauft“, heißt es in dem Bericht. „Der Betrieb hat uns inzwischen informiert, dass der Landkreis Dahme-Spreewald am 20. Oktober 2008 für die Gemarkung Bestensee die Aufstallung angeordnet hat, nachdem in Sachsen ein Fall von Vogelgrippe nachgewiesen worden war“, so von der Crone. Die EG-Verordnung Nr. 557/2007 sieht in Artikel 12 für diesen Fall vor, dass Eier bis zu 12 Wochen nach der Aufstallung weiterhin als Eier aus Freilandhaltung vermarktet werden dürfen, auch wenn die Legehennen während dieser Beschränkungen kei-nen Zugang zum Freiland haben. „Der Betrieb wird zeitnah umfassend überprüft. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir die Öffentlichkeit informieren“, versichert von der Crone.









