(openPR) Der Hund ist unumstritten das älteste Haustier des Menschen. Zu keinem anderen Heimtier bauen so viele Menschen ganz enge emotionale Bindungen auf. Woher kommt das? Oder anders gefragt: Wie entstand der Hund, wo, wann und warum?
Über den Ursprung des Hundes können wir über weite Strecken nur spekulieren. Neben Verpaarungen mit Wölfen bringen Kreuzungen mit Kojoten und Schakalen zunächst fruchtbare Nachkommen. Solche Kreuzungsversuche wurden beispielsweise um 1900 an der Universität Halle/Saale vorgenommen, auch Eberhard Trumler baute sein berühmtes "Scheichrudel"in der Forschungsstation Wolfswinkel ("Das Jahr des Hundes") mit Schakaleinkreuzungen auf. Konrad Lorenz meinte lange Zeit, die enormen Unterschiede zwischen einzelnen Hunderassen mit Schakal- oder mit Wolfsabstammung erklären zu können ("So kam der Mensch auf den Hund"). Noch zu Lebzeiten korrigierte er sich in diesem Punkt.
Die heute möglichen Untersuchungen des Erbgutes, der DNS (oder englisch DNA ) geben ihm Recht: Der Vorfahre aller unserer Hunde ist einzig und allein der Wolf.
Das kann man sich zwar bei einigen Hunderassen nur schwer vorstellen, hier hat aber der Mensch das variable Erbgut des Wolfes genutzt und Hunde nach seinem Geschmack und seinen Bedürfnissen gezüchtet. Doch nicht nur das Aussehen unterscheidet den heutigen Hund, ob Rassehund oder Mischling, ganz wesentlich vom Wolf. Der Wolf verfügt zwar über faszinierende Fähigkeiten ,doch selbst wenn Menschen ihn von frühester Kindheit wie einen Hundewelpen aufziehen, wird er zahm, aber nicht zum Hund.
„Hunde sind die einzigen Tiere, die in der Lage sind, nach unseren komplizierten Regeln mit uns zuammenzuleben; wenn man so will: ein wahrhaftiges Wundertier, das zu enormen geistigen Leistungen fähig ist und vor dem wir noch mehr den Hut ziehen sollten!“, so HundeWelt -Expertin Dr. Karin Nicodem.
Mehr Informationen zu diesem Thema bietet die aktuelle HundeWelt.










