(openPR) Immer mehr deutsche Schülerinnen und Schüler gehen für ein Jahr ins Ausland. Weit vorn auf der Liste der beliebtesten Austauschländer: die USA, Argentinien und Schweden; weit hinten: die Türkei.
Auf der Straße hört man türkisch, mittags isst man einen Döner und im Radio läuft Tarkan – Alltag in Deutschland. Aber obwohl die türkische Kultur in viele Bereiche des deutschen Lebens Einzug gehalten hat, scheint das Interesse deutscher Jugendlicher an der Türkei eher gering.
Knut Möller, Geschäftsführer der Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) berichtet: „Die meisten unserer Bewerberinnen und Bewerber möchten ein Austauschjahr in den USA verbringen, deutlich weniger melden sich für Länder Osteuropas, am geringsten sind die Zahlen jedoch für die Türkei.“ YFU möchte mit seinen Programmen die interkulturelle Verständigung fördern. Dass ausgerechnet die Türkei so unbeliebt scheint, bedauert Möller daher sehr.
Dabei hätten die Jugendliche auch selber Vorteile durch einen Türkei Aufenthalt: Die Bindungen der Türkei zu Deutschland und zur EU werden enger. Immer mehr Unternehmen suchen Mitarbeiter, die nicht nur gut Türkisch sprechen, sondern auch Landeskenntnis besitzen. Außerdem werden Vermittler im Konflikt zwischen den Kulturen dringend benötigt sowie Spezialisten für Integrationsfragen.
Noch können sich Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 17 Jahren für ein Austauschjahr in der Türkei oder einem weiteren von fast 40 Ländern bewerben. Voraussetzung ist vor allem: Lust Neues zu entdecken.
Interessierte melden sich bei YFU unter Telefon (040) 22 70 02 -0 oder per E-Mail an
. Weitere Informationen über alle Programme, Partnerländer und Stipendienmöglichkeiten gibt es im Internet: www.yfu.de.
Über YFU:
Das Deutsche YOUTH FOR UNDERSTANDING Komitee e.V. (YFU) organisiert seit 50 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit. Zusammen mit Partner¬organisationen in über 45 Ländern setzt sich YFU für Toleranz und interkulturelle Verständigung ein. YFU ist ein gemein¬nütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.















