(openPR) Chemnitz, den 26.11.2008
Um gut durch den Winter zu kommen, gibt Hundefriseurin Kathrin Rölke vom Hundeladen & Hundesalon FREI SCHNAUZE in Chemnitz nachfolgende Tipps an Besitzer von Hunden:
Schnee und Streusalz stellen für die Vierbeiner eine Herausforderung dar - ihnen fehlt das passende Schuhwerk. Aus diesem Grund sind die Ballen der Hunde besonders gefährdet. Es können sich Risse bilden, die sich entzünden können und zu Schmerzen führen, wenn Salz eindringt. Dem beugt man am besten vor, indem man vor dem Gassigehen die Ballen mit Pfotenbalsam behandelt, gesalzene Wege meidet und nach der Rückkehr die Pfötchen mit lauwarmen Wasser abspült. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Haare zwischen den Ballen regelmäßig gekürzt werden, damit sich keine Eisklümpchen festsetzen. Werden Beschwerden beim Gang des Hundes festgestellt, sollte rechtzeitig ein Tierarzt aufgesucht werden.
Obwohl viele Hunde gern Schnee fressen, sollte dies unterbunden werden. Denn mit dem Schnee nimmt der Vierbeiner auch Bakterien auf, die zu Magen- und Darmentzündungen führen können.
Nicht nur wir Menschen, auch Hunde können im Winter frieren und im schlimmsten Fall an Blase oder Nieren erkranken. Dies trifft insbesondere auf kleine Hunde ohne Unterwolle oder geringem Eigenfettanteil (z.B. Chihuahua, Bolonka Zwetna, Pudel, Yorkshire Terrier) zu, aber auch auf ältere oder kranke Hunde. Um den Körper des Vierbeiners bei längeren Spaziergängen warm zu halten, gibt es Hundeshirts aus Fleece oder nässeabweisende Hundemäntel mit Fleeceeinlage. Bei Schnee verhindern vierbeinige Anzüge die Bildung von Schneekügelchen an den Beinen und am Bauch. Besitzer von langhaarigen Hunden kennen das Problem, wenn aus den Kügelchen Klumpen werden und ihr Vierbeiner am Laufen gehindert wird.
Der Fachhandel und einige Hundefriseure bieten inzwischen eine große Auswahl an Hundebekleidung an, die sich in ihrer Vielfalt an Stoffen, Farben und Motiven kaum von der Menschenkleidung unterscheiden, teilweise sogar an die aktuelle Mode für Zweibeiner angepasst sind. In erster Linie sollte jedoch auf eine ausreichende Schutzfunktion und eine gute Passform Wert gelegt werden. Denn der Vierbeiner soll sich ungestört bewegen können und darin wohl fühlen. Vor dem Kauf ist ein Probelaufen unbedingt zu empfehlen.
Der Besuch der Weihnachtsmärkte sollte Hunden erspart bleiben, denn die vielen Menschen und verschiedenen Gerüche stellen eine Stresssituation dar. Wird der Vierbeiner während des Einkaufs längere Zeit im Auto zurückgelassen, ist zu beachten, dass ein auf der Fahrt erwärmter Innenraum relativ schnell abkühlt und der Hund frieren kann.
Jetzt, wo die Tage kürzer sind, laufen Herrchen und Frauchen öfters im Dunkeln mit ihrem Vierbeiner Gassi. Zur besseren Sichtbarkeit der Hunde für andere Passanten, Autofahrer und die Besitzer selbst können batteriebetriebene Blinkanhänger oder Leuchthalsbänder verwendet werden. Auch Reflektorstreifen an Halsbändern, Geschirren oder Bekleidungsstücken sorgen für mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit.












